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Evangelion 2.22 - You can (not) advance

OriginaltitelEvangerion shin gekijôban: Ha
AlternativEvangelion New Theatrical Version: Breaking; Evangelion 2.22 - You can (not) advance
GenreAnimation/Trickfilm, Action
Land & Jahr Japan 2009
FSK & Länge ab 16 Jahren • 112 min.
MediumBlu-ray (Kauf)
AnbieterUniversum Film
Verkaufsstart17.09.2010
RegieKazuya Tsurumaki, Masayuki
DarstellerYûko Miyamura, Tetsuya Iwanaga, Mugihito, Miki Nagasawa, Hiro Yuuki, Josh Keller
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
DVD Extras: Rebuild of EVANGELION:2.02 • Omit Scene • "I Would Give You Anything" Scene NOGUCHI Ver. • Trailers • inkl. 20-seitigem Booklet

Apokalyptische Manga-Vision ohne seichten Erotik

Nach dem Tod seiner Mutter wächst der 14-jährige Shinji Ikari bei Freunden seiner Familie auf. Sein geregeltes Leben gerät vollends aus den Fugen, als er eine Nachricht von seinem seit Jahren verschwundenen Vater Gendô Ikari bekommt. Doch das freudige Familienwiedersehen läuft schnell aus dem Ruder. Der Vater ist Leiter einer militärischen Organisation namens "Nerv", die der UNO unterstellt ist. Sie soll die Erdbewohner vor den "Engeln" - gigantischen Kampfmaschinen - schützen. Die einzige Möglichkeit, die unbezwingbaren mordenden Riesen aufzuhalten, sind die Evangelions. Die "Evas" sind Kampfroboter, die von Kindern gesteuert werden. Gezwungen eine Seite auszuwählen, entscheidet sich auch Shinji Ikari für den Kampf gegen die Engel. Langsam beginnt er sich an sein neues Leben zu gewöhnen. Seine chaotische Mitbewohnerin Misato Katsuragi und ihr ungewöhnliches Haustier - ein mutiertes Warmwasserpinguin - sorgen zu Hause für gemütliche Atmosphäre. Doch draußen lauern die blutgierigen Engel...
Von 1995 bis 1996 strahlt der japanische Fernsehsender TV Tokyo die ersten 26 Folgen der Manga-Animation "Neon Genesis Evangelion" aus. Der überraschende Erfolg der Serie führt zur Produktion einer Reihe von Remakes und ähnlichen Serien. Sehr bald erscheint die abendfüllende Animationsreihe "Evangelion: Death and Rebirth" und "The End of Evangelion", die an den Ruhm der Fernsehproduktion anzuknüpfen versucht. Zehn Jahre später nimmt sich das Produzententeam von Studio Khara eine Neuauflage der animierten Geschichte an. Das Remake gibt viele der Ereignisse wie im Original wieder, wenn auch in einem neue optischen Look. Die Adaption findet die Zustimmung von Kritikern und Fans. Action und Dramatik sind überzeugend ineinander verwoben. Die Vater-Sohn-Beziehung rückt auf fast poetischer Weise immer wieder in den Vordergrund. Ohne lästig philosophisch zu wirken, räsonieren die Helden der Geschichte über ihre Berufung. Die Figuren sind durchaus typisch für den Manga-Stil, es fehlt jedoch die seichte Erotik anderer Genrebeispiele. Gelungenes Action-Spektakel.

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