Filmreporter-RSS
©Universum Film

StreetDance 3D

OriginaltitelStreetDance 3D
AlternativStreet Dance 3D
GenreDrama
Land & Jahr USA 2010
FSK & Länge ab 6 Jahren • 98 min.
MediumBlu-ray (Kauf)
AnbieterUniversum Film
Verkaufsstart06.09.2010
RegieDania Pasquini, Max Giwa
DarstellerRhiann Keys, Lex Milczarek, Teneisha Bonner, Daniella Masterson, Simone Liebman, Kofi Aggyman
Homepage http://www.streetdance-derfilm.de
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten
DVD Extras: Hauptfilm fsk 0 • Fassung in 2D + in 3D-anaglyph • Laufzeit Bonusmaterial ca. 42 Mintuen • Making Of • Behind the Scenes • Teaser • Audiokommentar • Inkl. 3D-Brillen (anaglyph)

Schwacher Tanzfilm, nur für Fans des Genres

Für Carly (Nichola Burley) könnte das Leben nicht besser laufen. Mit ihrem Freund Jay (Ukweli Roach) ist sie glücklich liiert und mit ihrer Tanztruppe hat sie die Endrunde der Britischen Meisterschaften im Street Dance erreicht. Doch dann kommt unverhofft die Wende. Nicht nur wird sie von Jay verlassen. Weil dieser auch der Choreograph der Tanzgruppe gewesen ist, müssen Carly und ihre Freunde zudem fürchten, den bevorstehenden Tanzwettbewerb gegen ihre größten Konkurrenten zu verlieren. Um auch nur den Hauch einer Chance zu haben, entscheidet sich Carly, ihre Freunde selbst zu trainieren. Doch als die Truppe zu allem Überfluss auch noch ihren Proberaum verliert, beginnt nicht nur Carly an ihre Führungsqualitäten zu zweifeln. Die Rettung kommt von unerwarteter Seite. Ballettlehrerin Helena (Charlotte Rampling) ist von den Tanzqualitäten und der Persönlichkeit Carlys beeindruckt und macht ihr einen ungewöhnlichen Vorschlag. Die Street Dancer dürfen die illustren Räume der Royal Dance School nutzen, wenn Carly die Ballett-Tänzer der Schule in ihr Training einbezieht. Durch den intensiven Kontakt mit den Street Dancern und ihrem lässigen Tanzstil hofft Helena, ein wenig von dem Enthusiasmus und der Leidenschaft auf ihre Schützlinge zu übertragen. Zwei Welten prallen aufeinander. Doch obwohl die Unterschiede zwischen ihren Tanzstilen unüberbrückbar scheinen, erkennen beide Seiten bald, dass sie eine gemeinsame Sprache sprechen: das Tanzen.
Angesichts des 3D-Booms, der von James Camerons "Avatar - Aufbruch nach Pandora" losgetreten wurde, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Tanzfilm dieser Technik annehmen würde. Schließlich lässt sich die Dynamik des Tanzes effektvoll in 3D zeigen. Das gilt erst Recht für den modernen, auf schnelle Bewegung und Raumstaffelung angelegten Formationstanz. Es verwundert daher nicht, dass "StreetDance 3D" mit seinen zahlreichen Tanznummern durchaus sehenswert ist. Hier gelingt es dem Tanzfilm, die stereoskopische Technik mit sehenswerten Tanzeinlagen zu kombinieren. Das Ergebnis sind effektvolle und mitreißende Szenen, die die Möglichkeiten eines 3D-Kinos voll zur Geltung bringen. Das muss auch den Regisseuren Max Giwa und Dania Pasquini bewusst gewesen sein, haben sie ihr Kinodebüt doch mit Tanz und Musik geradezu überladen. Zuschauer, die den Tanzfilm der Musik und des Schauwert des Tanzes willen betrachten, werden auf ihre Kosten kommen. Für alle anderen dürfte der Besuch von "StreetDance 3D" zu einer Enttäuschung werden.

Mehr als Tanz und Musik bekommt man kaum zu sehen. Zudem wird gerade die 3D-Technik immer dann zum Problem, wenn der Film die Tanzbühnen verlässt. Um die 3D-Wirkung auch jenseits des Tänzerischen zur Geltung zu bringen, lassen sich die Regisseure zu inszenatorischen Einfällen hinreißen, die erkennen lassen, dass es ihnen weniger um ihre Rahmengeschichte als vielmehr um eine möglichst effektvolle Präsentation der 3D-Technik geht. Da werden unnötig Figuren hintereinander gestaffelt, werden Gegenstände zwischen Protagonisten und Kamera platziert oder in Richtung Kamera geworfen, werden manieristische und gekünstelte Kameraperspektiven gesucht. All das zeigt das grundlegende Problem nicht nur dieses, sondern des stereoskopischen Films überhaupt. Es besteht die Gefahr, dass die dramaturgische Nutzung dieser Technik zum Selbstzweck verkommt. In "StreetDance 3D" lenken die räumlichen Bilder immerhin etwas von der ansonsten dürftigen Inszenierung und dem schwachen Drehbuch ab. Das gilt auch für die schauspielerische Leistungen. Denn der Professionalität der tänzerischen Darbietung steht die mangelnde Schauspielqualität der Darsteller im krassen Gegensatz.

Bewertung abgeben

Bewertung
5,0 (Filmreporter)     
 (0 User)

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!

Trailer: 

StreetDance 3D

Als Carly (Nichola Burley) von ihrem Freund Jay (Ukweli Roach) verlassen wird, übernimmt sie dessen Rolle als Tanztrainerin. Als ihre Tanztruppe kurz vor...  Clip starten
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 

Galerie:  StreetDance 3D

"StreetDance 3D" ist ein Tanzfilm, der die stereoskopische 3D-Technik nur in den Tanznummern geschickt einzusetzen versteht. Darüber hinaus dient sie allenfalls dazu, um von... mehr
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten
© 2019 Filmreporter.de