Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia - 2-Disc-Edition - 1974 | FILMREPORTER.de
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Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia - 2-Disc-Edition

OriginaltitelBring Me the Head of Alfredo Garcia
GenreAction, Thriller
Land & Jahr USA/Mexiko 1974
FSK & Länge ab 16 Jahren • 112 min.
MediumBlu-ray (Kauffassung)
AnbieterKoch Films
Verkaufsstart12.07.2018
RegieSam Peckinpah
DarstellerWarren Oates, Isela Vega, Robert Webber, Gig Young, Helmut Dantine, Emilio Fernández
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
DVD Extras: Kommentar von Mike Siegel • Trailer und TV-Spots • Dokumentation "Passion & Poetry - Sam's Favorite Film" • Featurette "A Writer's Journey"

Thriller-Klassiker von Sam Peckinpah

Der mexikanische Großgrundbesitzer El Jefe (Emilio Fernández) hält wenig von allein erziehenden Müttern, noch weniger, wenn es um die eigene Tochter geht. Um die Schande zu beseitigen, die die Geschwängerte über die Familie gebracht hat, muss der Vater in Spe dran glauben. Eine Million Dollar verspricht El Jefe demjenigen, der ihm den Kopf von Alfredo Garcia - so der Name des jungen Deckhengstes - auf dem silbernen Tablett serviert. Eine üble Schurkenbande nimmt das großzügige Angebot dankend an, bald ist auch eine erste heiße Spur gefunden.

Der heruntergekommene Bar-Pianist Bennie (Warren Oates) behauptet den Aufenthaltsort von Garcia zu kennen. Für 10.000 Dollar will er dessen Versteck verraten. Tatsächlich ist Bennie der einzige, der weiß, dass Garcia schon längst tot ist. Er wittert die Möglichkeit, sich und seiner Freundin Elita (Isela Vega) ein unbeschwertes Dasein zu verschaffen. Er gibt sich mit dem Angebot der Mafia nicht zufrieden, doch für seine Gier muss Bennie teuer bezahlen.
Gewalt und Trostlosigkeit gehören zu den Markenzeichen von Sam Peckinpahs Filmen. Wie "The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz" oder "Getaway" ist auch "Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia" rohes, extrem physisches Männerkino. Doch in diesem Roadmoviealbtraum geht es um mehr - es geht um die Sinnlosigkeit und Ausweglosigkeit eines Daseins, das allein nach Materiellem strebt. Der Griff nach den Sternen führt unweigerlich zum Scheitern.

Das, worum sich alles dreht, das Geld, wird letztendlich als wertloser Fetisch entlarvt. Peckinpahs grimmige Verlierer-Ballade ist ein typischer Vertreter der 'New Hollywood'-Ära (1967-1976), in der sich Regisseure wie Martin Scorsese, Brian De Palma, Francis Ford Coppola und andere progressive Filmschaffende nicht mehr an konventionelle Filmmuster hielten, sondern das amerikanische Kino mit einer neuen Radikalität gründlich erneuerten. In Deutschland blieb der Film lange Zeit umstritten und wurde im Kino deshalb in einer stark gekürzten Fassung gezeigt.
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