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Dark City

Originaltitel
Dark City
Genre
Mystery, Thriller
 
Australien/USA 1998
 
92 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Kauffassung)
 
 
Kaufstart
11.05.2012 ( D ) bei Warner Home Video
 
 
Regie
Alex Proyas
Darsteller
Edward Grant, Rufus Sewell, Maureen O'Shaughnessy, Dhobi Oparei, Marques Johnson, Doug Scroope
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (6User)
Dark CityWarner Bros.
Audiokommentar • Dokumentationen • US-Kinotrailer
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Philosophischer Sci-Fi-Thriller mit Kult-Potential

Als John Murdoch (Rufus Sewell) in einem fremden Hotelzimmer aufwacht, kann er sich an nichts erinnern. Auch die übel zugerichtete Frauenleiche neben ihm und seine blutverschmierten Hände sind ihm ein Rätsel. Ein mysteriöser Telefonanruf des Arztes Daniel Schreber (Kiefer Sutherland) drängt Murdoch zur Flucht, da mehrere Leute hinter ihm her sind. Nach und nach erfährt er mehr über sein bisheriges Leben, aber er erinnert sich weder an seine angebliche Gattin Emma (Jennifer Connelly), noch daran, dass er Prostituierte umgebracht haben soll. Außerdem geschehen seltsame Dinge in der Stadt, die nur ihm aufzufallen scheinen: Nie scheint die Sonne, es gibt keine Straße aus der Stadt hinaus, zu einem bestimmten Zeitpunkt fallen bis auf wenige Ausnahmen alle Menschen in einen tiefen Schlaf und alle scheinen dieselbe Erinnerung an ein Feriendorf namens "Shell Beach" zu haben. Mit Dr. Schreber macht sich Murdoch auf die Suche nach Antworten und entdeckt, dass er und alle anderen Menschen wie Versuchstiere in einer Scheinwelt leben. Wird es ihm gelingen, daraus auszubrechen?


"Dark City" entstand gut ein Jahr vor dem ersten Teil der "Matrix"-Trilogie. Trotz der zum Teil sehr ähnlichen Thematik wurde aus dem einen ein internationaler Megaerfolg, während der andere sang- und klanglos aus den großen Kinosälen wieder verschwand. Dabei weist Alex Proyas' spannender Science-Fiction-Thriller durchaus jene Elemente auf, die "Matrix" so bewundernswert machten. Zahlreiche philosophische Ansätze sowie Querverweise und Anspielungen auf große literarische Werke bezeugen mehr Tiefe, als man zunächst annimmt. Auch die Schauspieler agieren überzeugend. Ästhetisch gesehen veränderte der Regisseur seinen Stil im Vergleich zu "The Crow - Die Krähe" (1994) kaum. Beinahe der gesamte Film wird von dunklen, unpersönlichen Räumen dominiert. Diese sollen unter anderem die Leere und Bedeutungslosigkeit des Menschen zum Ausdruck bringen. Jahre nach dem Misserfolg an US-Kinokassen sprach US-Filmkritiker Roger Ebert, der als erster den Pulitzer-Preis für eine Filmkritik erhielt, den Audiokommentar der DVD ein. Das war mit ein Grund, warum der Thriller zumindest auf DVD zu seinem verdienten Ansehen gelangte.
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