Weltkino Filmverleih
Father Mother Sister Brother (2025)

Father Mother Sister Brother

Originaltitel
Father Mother Sister Brother
Alternativ
Father, Mother, Sister, Brother
Regie
Jim Jarmusch
Darsteller
Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps
Kinostart:
Deutschland, am 26.02.2026 bei Weltkino Filmverleih
Kinostart:
Österreich, am 27.02.2026 bei Filmladen
Kinostart:
Schweiz, am 08.01.2026 bei Filmcoopi
Genre
Komödie
Land
USA, Italien, Frankreich, Irland
Jahr
2025
FSK
ab 12 Jahren
Länge
110 min.
IMDB
IMDB
Homepage
https://weltkino.de/filme/father-mother-sister-brother
|0  katastrophal
brillant  10|
4,0 (Filmreporter)
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Goldener Löwe für Jim Jarmusch!
Die Geschwister Jeff (Adam Driver) und Emily (Mayim Bialik) sind besorgt über die Gesundheit ihres Vaters (Tom Waits), der nach dem Tod der Mutter alleine in einer abgelegenen Hütte in New Jersey lebt. Alles wirkt ein bisschen unaufgeräumt, trotzdem versichert er seinen Kindern, ihm gehe es bestens. Nach dem Besuch kehrt er in sein altes Leben zurück.

Derweil steht für die Schwestern Timothea (Cate Blanchett) und Lilith (Vicky Krieps) der alljährliche Pflichtbesuch bei der Mutter (Charlotte Rampling) in Dublin an. Das Gespräch kommt nur schleppend in Gang, obwohl die Kekse und der Kaffee für gute Stimmung sorgen. Offenbar konnten es die Mädchen ihrer dominanten und kalten Mutter früher nie recht machen. Heute schwingt in ihrer Distanziertheit auch ein wenig Eifersucht gegenüber den erfolgreichen Töchtern mit, die unabhängig ihr Leben nach eigenen Vorstellungen meistern.

Die Zwillinge Skye (Indya Moore) und Billy (Luka Sabbat) räumen zur gleichen Zeit das Appartement ihrer Eltern auf, die bei einem Flugzeugunglück ums Leben kamen. Als sie sich alte Fotos ansehen, stellen sie zunehmend ihre Meinungen über das Leben ihrer Eltern in Frage.
Jede Familie ist für sich gleich unglücklich vereint, unter dieses Motto stellt Altmeister Jim Jarmusch seinen streng in drei Episoden geteilten Film, der bei den Filmfestspielen in Venedig 2025 überraschend den Goldenen Löwen gewinnt. Auf den ersten Blick sind die Momentaufnahmen alles andere als spektakulär. Auf den zweiten Blick seziert Jarmusch die Familienbande mit feinen Strichen in nur wenigen Momenten. Dabei kann er sich auf großartige, zum Teil auch sehr namhafte Schauspieler und Schauspielerinnen verlassen, die jeden Ton in der Gefühlswelt ihrer Figuren genau treffen.

Das ist alles sehr kunstvoll und als Bestandsaufnahme hervorragend gelungen. Leider auch alles andere als spektakulär. Das führt leider auch dazu, dass der Zuschauer schnell über den Film hinweggeht. Er hallt nicht nach, weil ihm Fallhöhen fehlen und er emotional zu wenig berührt.
Katharina Dockhorn/Filmreporter.de
Weltkino Filmverleih, Vague Notion, Yorick Le Saux
Father Mother Sister Brother (2025)
2026