Ricore
Eleanor the Great
Originaltitel
Eleanor the Great
Regie
Darsteller
Kinostart:
Deutschland, bei Sony Pictures
Genre
Kriegsfilm
Land
USA
Jahr
2025
Länge
98 min.
IMDB
|0 katastrophal
brillant 10|
6,0 (Filmreporter)
Es gibt noch keine Userkritik!
Scarlett Johanssons gelungenes Regiedebüt
Nach dem Tod ihrer besten Freundin Bessie (Rita Zohar) zieht die mehr als 100 Lenze zählende, aber geistig und körperlich fitte Eleanor Morgenstein (June Squibb) zurück nach New York zu ihrer Tochter Lisa (Jessica Hecht). Damit die Tage von Eleanor ausgefüllt sind und sie neue Freunde findet, schickt Lisa ihre Mutter zum Treffen des Chores im Jüdischen Gemeindezentrum.
Stattdessen landet Eleanor im Treffen der Holocaust-Überlebenden, wo sie beginnt, Bessies Geschichten vom behüteten Aufwachsen, intakter Familie, Verfolgung, Lager und Flucht zu erzählen. Sie gibt die Erinnerungen als ihre eigenen aus und beeindruckt damit die angehende Journalistin Nina (Erin Kellyman), die im Schatten ihres berühmten Vaters Roger (Chiwetel Ejiofor) steht, der eine bekannte Fernsehsendung hat. Sie überredet Eleanor, mit ihrer Story an die Öffentlichkeit zu gehen.
Stattdessen landet Eleanor im Treffen der Holocaust-Überlebenden, wo sie beginnt, Bessies Geschichten vom behüteten Aufwachsen, intakter Familie, Verfolgung, Lager und Flucht zu erzählen. Sie gibt die Erinnerungen als ihre eigenen aus und beeindruckt damit die angehende Journalistin Nina (Erin Kellyman), die im Schatten ihres berühmten Vaters Roger (Chiwetel Ejiofor) steht, der eine bekannte Fernsehsendung hat. Sie überredet Eleanor, mit ihrer Story an die Öffentlichkeit zu gehen.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die von June Squibb gespielte Protagonistin Eleanor Morgenstein auffliegt, das wird dem Zuschauer in diesem Melodrama schon früh klar. Er verzeiht ihr das schnell, da Squibb ihr ein durch und durch sympathisches Auftreten gibt und auch die Gründe offen legt, warum Eleanor die Erzählungen ihrer besten Freundin aus der Zeit der Verfolgung bewahren will, die ihr selbst ans Herz gehen. Später will sie natürlich nicht auffliegen, um ihre neuen Freunde nicht zu verlieren.
Ins Zentrum rückt Regiedebütantin Scarlett Johansson aber mehr und mehr die Möglichkeiten der Verarbeitung von Traumata durch Kommunikation sowie Familien- und Freundesbande, in dem die unverarbeitete Trauer von Nina und deren Vater nach dem Unfalltod ihrer Mutter und Frau mit Bessies Handeln verknüpft.
Ins Zentrum rückt Regiedebütantin Scarlett Johansson aber mehr und mehr die Möglichkeiten der Verarbeitung von Traumata durch Kommunikation sowie Familien- und Freundesbande, in dem die unverarbeitete Trauer von Nina und deren Vater nach dem Unfalltod ihrer Mutter und Frau mit Bessies Handeln verknüpft.