MUBI, Plus M Entertainment
Hope ("Hopeu", 2026)
Hope
Originaltitel
Hopeu
Alternativ
Hope
Regie
Darsteller
Kinostart:
Deutschland, am 08.10.2026 bei MUBI
Kinostart:
Schweiz, am 08.10.2026 bei Filmcoopi
Genre
Science Fiction, Horror
Land
Südkorea
Jahr
2026
Länge
157 min.
IMDB
|0 katastrophal
brillant 10|
Es gibt noch keine Userkritik!
Mäßig begeisternder Horror-Science-Fiction-Mix
Mitten auf einer Landstraße im südkoreanischen Kleinstädtchen Hope nahe der Grenze zum kommunistischen Nachbarn liegt eine tote Kuh, der übel mitgespielt wurde. Eine Gruppe Wilderer um Sung-ki (Zo In-sung) gelingt es, dem örtlichen Polizeichef Bum-seok (Jeong-min Hwang) einzureden, dass ein aus Sibirien eingewanderter Tiger die Übeltäter sei. Bald muss Bum feststellen, dass er auf der falschen Fährte ist.
Ein Monster verwüstet die Stadt und zieht eine Blutspur hinter sich her. Erst durch das beherzte Eingreifen seiner jungen Kollegin Sung-ae (Jung Hoyeon) wird die rätselhafte Kreatur zur Strecke gebracht. Während die Verletzten versorgt werden, erkennen die Ordnungshüter, dass der tote Unbekannte nicht der einzige seiner Art ist. Sung-ki und seine Männer stoßen indessen im Wald auf ein verlassenes Raumschiff und weitere fremdartige Wesen. Sie ahnen nicht, dass sie mit ihrer Neugier selbst zu Gejagten werden.
Ein Monster verwüstet die Stadt und zieht eine Blutspur hinter sich her. Erst durch das beherzte Eingreifen seiner jungen Kollegin Sung-ae (Jung Hoyeon) wird die rätselhafte Kreatur zur Strecke gebracht. Während die Verletzten versorgt werden, erkennen die Ordnungshüter, dass der tote Unbekannte nicht der einzige seiner Art ist. Sung-ki und seine Männer stoßen indessen im Wald auf ein verlassenes Raumschiff und weitere fremdartige Wesen. Sie ahnen nicht, dass sie mit ihrer Neugier selbst zu Gejagten werden.
Nach zehnjähriger Pause kehrt sich Hong-jin Na ("The Chaser") mit diesem Film in den Wettbewerb von Cannes zurück. Das Glamour-Ehepaar Alicia Vikander und Michael Fassbender hatte ihre Alien-Kostüme für den Auftritt auf dem Roten Teppich abgelegt - im Film sind sie unter der Maske nur schwer auszumachen. Der Betrachter mag sich indes gefragt haben, ob die Nominierung nur ein Ausrutscher war, um die beiden für ein Blitzlichtgewitter vor Ort zu haben. Ob die Verantwortlichen einen anderen Film gesehen haben. Oder einfach Mut, einen Film einzuladen, der innerhalb des Genres zumindest Maßstäbe setzt. Die ersten 60 Minuten beschränken sich auf ein gewalttätiges, blutiges Gemetzel eines klassischen Horrorfilms, bei dem nur hartgesottene Seelen einen Funken des versprochenen Humors entdecken können.
Dann bedient der Regisseur, auch das typisch für ihn, ein völlig anderes Genre. Er wechselt in die Dramaturgie eines klassischen Science-Fiction-Films, in dem der Mensch die Aliens zu Tode bringen will, ohne auch nur eine Minute zu fragen, warum sie sich die Erde als Landeplatz ausgesucht haben. Erst töten, dann fragen. Zudem bekriegen sich die Menschen gegenseitig. Wobei das Motto gilt, stupid people do stupid things. Mit Ausnahme der beiden Polizisten sind die Menschen nicht gerade helle.
Ansprechen muss man auch die Moral der Geschichte, die als Parabel auf das Chaos in menschlichen Gesellschaften angesichts existentieller Bedrohungen angekündigt ist. Schließlich erschießt Bum einen Menschen, der sich versteckt hatte. Das geht im Blutrausch und der zwischenzeitlich um sich greifenden Langeweile komplett unter. Aber die Fortsetzung ist ja bereits geschrieben, und harrt des Drehs.
Dann bedient der Regisseur, auch das typisch für ihn, ein völlig anderes Genre. Er wechselt in die Dramaturgie eines klassischen Science-Fiction-Films, in dem der Mensch die Aliens zu Tode bringen will, ohne auch nur eine Minute zu fragen, warum sie sich die Erde als Landeplatz ausgesucht haben. Erst töten, dann fragen. Zudem bekriegen sich die Menschen gegenseitig. Wobei das Motto gilt, stupid people do stupid things. Mit Ausnahme der beiden Polizisten sind die Menschen nicht gerade helle.
Ansprechen muss man auch die Moral der Geschichte, die als Parabel auf das Chaos in menschlichen Gesellschaften angesichts existentieller Bedrohungen angekündigt ist. Schließlich erschießt Bum einen Menschen, der sich versteckt hatte. Das geht im Blutrausch und der zwischenzeitlich um sich greifenden Langeweile komplett unter. Aber die Fortsetzung ist ja bereits geschrieben, und harrt des Drehs.

MUBI, Plus M Entertainment
Hope ("Hopeu", 2026)
