Neue Visionen Filmverleih
Lebensansichten eines Huhns ("La poupée", 2025)
Lebensansichten eines Huhns
Originaltitel
Kota
Alternativ
Hen (intern. Titel)
Regie
Darsteller
Machmout Bamerni, Chronis Barbarian, Antonis Kafetzopoulos, Nikos Kattis, Dimitris Pelekis, Antonis Tsiotsiopoulos
Kinostart:
Deutschland, am 06.08.2026 bei Neue Visionen Filmverleih
Genre
Kinderfilm
Land
Deutschland, Griechenland, Ungarn
Jahr
2025
FSK
ab 12 Jahren
Länge
96 min.
IMDB
|0 katastrophal
brillant 10|
5,0 (Filmreporter)
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Blick in die Abgründe der menschlichen Seele
Am Anfang war das Ei. Oder doch das Huhn? Diese existentielle Frage bleibt auch in diesem Film unbeantwortet. Denn die namenlose Henne, der er folgt, hat nur eines im Sinn. Weg aus der eintönigen Legebatterie auf einem Hühnerhof und den menschlichen Eierdieben. Doch nicht nur der Fuchs will ihr an die Federn. Mehrmals springt sie auf ihrer Odyssee durch die ländliche Menschenwelt Griechenlands dem Tod im wahrsten Sinne des Wortes von der Schippe.
Diese Menschenwesen machen es auch zunehmend ratlos. Sie stehlen nicht nur Eier, sie profitieren davon, dass ihre Artgenossen eingepfercht wie die Hühner eine Grenze überqueren. Also wieder raus aus dem in Hühnerstall - auch wenn das Huhn gerade sein Herz an einen schmucken Hahn verschenkt hat.
Diese Menschenwesen machen es auch zunehmend ratlos. Sie stehlen nicht nur Eier, sie profitieren davon, dass ihre Artgenossen eingepfercht wie die Hühner eine Grenze überqueren. Also wieder raus aus dem in Hühnerstall - auch wenn das Huhn gerade sein Herz an einen schmucken Hahn verschenkt hat.
Wie die filmischen Vorbilder "Zum Beispiel Balthasar" und "EO" folgt der Film mit seiner bitter-süßen Story dem stummen Huhn oder der Henne. Das Tier ist nebenbei nicht animiert, acht Hühner werden trainiert uns übernehmen die Hauptrolle. Sie meistern ihre Sache großartig, dieses Huhn wird in die Filmgeschichtsbücher eingehen.
Die metaphorische Story trägt sicher dazu bei, die einen tiefen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele wagt. Auf der Suche nach einem Platz, wo es ungestört seine Eier legen kann, ohne dass ihm wieder weggenommen werden, trifft das Huhn auf ebenso zweibeinige Lebewesen, die ebenfalls auf der Suche nach einer neuen Heimat sind. Regisseur György Pálfi lässt das Huhn nicht nur seine eigene Haut retten. Er lässt sie in die Haut eines Menschen schlüpfen, der unsentimental menschliche Verhaltensweisen und Dramen beobachtet, und darauf reagieren muss. Der Film wird zu einer Allegorie, die an klassischen Fabeln anknüpft. Auch wenn das Huhn nicht spricht. Sein mal irritierter, mal entschlossener Blick reicht.
Die metaphorische Story trägt sicher dazu bei, die einen tiefen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele wagt. Auf der Suche nach einem Platz, wo es ungestört seine Eier legen kann, ohne dass ihm wieder weggenommen werden, trifft das Huhn auf ebenso zweibeinige Lebewesen, die ebenfalls auf der Suche nach einer neuen Heimat sind. Regisseur György Pálfi lässt das Huhn nicht nur seine eigene Haut retten. Er lässt sie in die Haut eines Menschen schlüpfen, der unsentimental menschliche Verhaltensweisen und Dramen beobachtet, und darauf reagieren muss. Der Film wird zu einer Allegorie, die an klassischen Fabeln anknüpft. Auch wenn das Huhn nicht spricht. Sein mal irritierter, mal entschlossener Blick reicht.
Videoclip:
Lebensansichten eines Huhns: Der Trailer

Neue Visionen Filmverleih
Lebensansichten eines Huhns ("La poupée", 2025)
