X Verleih
Im Spiegel meiner Mutter (2026)
Im Spiegel meiner Mutter
Originaltitel
Im Spiegel meiner Mutter
Regie
Darsteller
Kinostart:
Deutschland, am 20.08.2026 bei X Verleih
Kinostart:
Österreich, am 28.08.2026 bei Filmladen
Genre
Drama
Land
Deutschland
Jahr
2026
FSK
ab 12 Jahren
Länge
95 min.
IMDB
|0 katastrophal
brillant 10|
4,0 (Filmreporter)
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Spätwerk von Jutta Brückner
Ursula Scheuner - von Corinna Harfouch mit durchgehend heruntergezogenen Mundwinkeln gespielt - steckt in einer doppelten Sinnkrise. Ihre Mutter (Hildegard Schmahl), mit der sie eine Art Hass-Liebe und eine symbiotische Beziehung verband, ist im Altersheim verstorben. Nun kommen all die Komplexe - einschließlich der Minderwertigkeitskomplexe - wieder hoch, die ihr von ihrer Mutter eingeredet wurden und die sie nie verarbeitet hat.
Sie sehnte sich als Kind nach Liebe, spürte aber allzu oft nur Kälte. Dabei hatte sie ständig den Eindruck, nicht gut genug zu sein - Auch nicht, als sie längst Professorin am Institut für Archäologie und Ethnologie war. Das Gebäude war jahrzehntelang ihr wichtigster Rückzugsort, doch jetzt versinkt es wegen Bauarbeiten im Chaos.
Sie sehnte sich als Kind nach Liebe, spürte aber allzu oft nur Kälte. Dabei hatte sie ständig den Eindruck, nicht gut genug zu sein - Auch nicht, als sie längst Professorin am Institut für Archäologie und Ethnologie war. Das Gebäude war jahrzehntelang ihr wichtigster Rückzugsort, doch jetzt versinkt es wegen Bauarbeiten im Chaos.
„Im Spiegel meiner Mutter“ beschränkt sich auf Andeutungen, Gesten, Schilderungen von Erinnerungen, die der Zuschauer im eigenen Kopf zusammensetzen muss. Das Spätwerk von Jutta Brückner kommt wie ein Autorenfilm der 1970er Jahre daher: Kunstvoll arrangiert, aber auch selbstreferentiell trägt es seine Botschaft in großen Buchstaben vor sich her.
Schon in "Hungerjahre - In einem reichen Land" rückt die 1941 geborene Regisseurin im Jahre 1980 ihre eigene Biografie ins Zentrum der Handlung, nun wird das damals geschilderte Aufwachsen in den ultrakonservativen Verhältnissen der Bundesrepublik in traumartigen Sequenzen wieder aufgenommen.
Das aus den Kindheitserfahrungen erwachsene Trauma ist nicht bewältigt, es wurde offenbar nur verdrängt. Das kapiert der Zuschauer aber nach wenigen Minuten, das Drama verstrickt sich danach zunehmend in der Beschreibung des Zustands.
Schon in "Hungerjahre - In einem reichen Land" rückt die 1941 geborene Regisseurin im Jahre 1980 ihre eigene Biografie ins Zentrum der Handlung, nun wird das damals geschilderte Aufwachsen in den ultrakonservativen Verhältnissen der Bundesrepublik in traumartigen Sequenzen wieder aufgenommen.
Das aus den Kindheitserfahrungen erwachsene Trauma ist nicht bewältigt, es wurde offenbar nur verdrängt. Das kapiert der Zuschauer aber nach wenigen Minuten, das Drama verstrickt sich danach zunehmend in der Beschreibung des Zustands.
Videoclip:
Im Spiegel meiner Mutter: Der Trailer

X Verleih, Coin Film, Daniela Knapp
Hildegard Schmahl & Corinna Harfouch in "Im Spiegel meiner Mutter" (2026)