Martins- Passion
Martins- Passion

Martins - Passion

Originaltitel
Martins - Passion
Genre
Dokumentarfilm
Land /Jahr
Deutschland 2003
 
100 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
09.09.2004 ( Kino Deutschland ) bei Zephir Film
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungDVDs
Anfang der 60er Jahre wird der Brasilianer João Carlos Martins als einer der größten Bach-Interpreten der Welt gefeiert. Doch der Pianist verletzt sich beim Fußballspielen seine rechte Hand, sie verliert ihre Kraft. Trotz einer rettenden Operation gibt er resigniert das Klavierspielen auf. Martins geht in die Wirtschaft und macht einen Abstecher ins Showbusiness. 1979 gibt er ein Comeback, wird gefeiert, wie nie zuvor. Nur kurz nach dem Triumph verliert er die Lust am Spiel, versucht sich stattdessen in der Politik. Als er sich in einen Korruptionsfall verstrickt, flüchtet er wieder zu Bach. Schließlich kostet ihn ein Überfall entgültig die Beweglichkeit seiner rechten Hand. Doch Martins gibt nicht auf. Er übt für ein weiteres Comeback, dieses Mal nur mit seiner linken Hand.
Ein Drehbuchautor hätte sich wohl keine bessere Geschichte ausdenken können. Die Lebensgeschichte von Martins ist bewegt wie kaum eine andere. Regisseurin Irene Langemann begleitet den Musiker durch seine schwierigsten Stunden und seine größten Erfolge. Mit alten Filmaufnahmen von Martins Kindheit bis heute zeichnet sie die wichtigen Stationen in seinem Leben nach und zeigt, wie er mit jedem Tiefschlag erneut zu kämpfen beginnt. So schafft sie ein eindringliches Portrait des gefeierten Bach-Pianisten. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem den FIPA D'OR am Internationalen Filmfestival Biarritz.
Daniela Truttmann/Filmreporter.de
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2021