Basta. Rotwein oder Totsein - 2004 | FILMREPORTER.de
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Basta. Rotwein oder Totsein

OriginaltitelBasta. Rotwein oder Totsein
AlternativC(r)ook
GenreKomödie
Land & Jahr Österreich/Deutschland 2004
FSK & Länge ab 16 Jahren • 107 min.
KinoDeutschland
AnbieterNFP marketing & distribution
Kinostart28.04.2005
RegiePepe Danquart
DarstellerCornelius Obonya, Jumbo Schreinerm, Vincent Klink, Georg Veitl, Henry Hübchen, Moritz Bleibtreu
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenGaleriebewerten

Es ist so eine Sache wenn einem zwei Herzen in der Brust schlagen. Das kann Oskar (Henry Hübchen) gerne bezeugen. Der Wiener ist berufsmäßiger Killer und ein berufener Koch. Während er als Geldeintreiber der Russischen Mafia in die pädagogisch sinnvolle Wirkung von gezielten Schüssen in die Kniescheiben vertraut, ist er privat ein leidenschaftlicher Gourmet. Um sich künftig ganz auf die Kochkunst konzentrieren zu können, entschließt sich Oskar mit der bisherigen Arbeit für die Wiener Unterwelt aufzuhören. Sein Auftraggeber Konstantin (Karlheinz Hackl), seines Zeichens Mafiapate und ein ausgewiesener Genießer kulinarischer Genüsse, ist mit Oskar seit langem befreundet. Widerwillig muss er akzeptieren, dass er eine ausgezeichnete und zuverlässige Arbeitskraft verlieren wird. Doch zuvor gibt er Oskar eine wichtige Abschiedsmission. Oskar soll dafür sorgen, dass der unbeliebte Schwiegersohn Leo (Paulus Manker), ein sadistischer Bordellbetreiber, seine gerechte Strafe für den Tod von Konstantins Tochter bekommt. Der ambitionierte Koch macht sich an die Arbeit. Er muss jedoch erfahren, dass man es als krimineller Wissensträger nicht einfach hat, wenn man so dir nichts mir nichts aussteigen will.
"Basta. Rotwein oder Totsein" ist eine kulinarische Gangsterkomödie, die von den Gegensätzlichkeiten ihrer Figuren lebt. Der Wiener Mafioso Oskar ist ein leidenschaftlicher Koch. Zudem unterhält er eine erotische Beziehung mit der Psychologin Maria (Corinna Harfouch). Während sie glaubt, dass Oskar durch Dialoge an seinen Aggressionen arbeiten sollte, setzt er beruflich auf das überzeugende Potential von Handfeuerwaffen. Widersprüchlichkeiten und Skurrilitäten sind in der deutsch-österreichischen Koproduktion Garant für groteske Sequenzen mit galligschwarzem Humor. Mit Moritz Bleibtreu als debilem Schläger und Josef Hader als Gangsterjäger ist "C(r)ook", so der österreichische Originaltitel, eine ausgezeichnet besetzte Komödie. Trotzdem kann "Basta. Rotwein oder Totsein" im Genre des Gaunerfilms keine neue Akzente setzen. Sowohl die gewollt coole Optik als auch die eigenwillige Figurenzeichnung sind Elemente, die nach "Pulp Fiction" mehr als nur bekannt vorkommen dürften.

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Bewertung
5,0
5,0 (Filmreporter)     
 (1 User)

Meinungen

für einen gemütlichen fernsehabend

Seit langem wollte ich den Film sehen und habe es endlich geschafft. Die ersten Minuten waren jedoch ziemlich enttäuschend. Glücklicherweise nimmt die Komödie im Laufe der... mehr
08.11.2010 15:48 Uhr - isabel25
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"Basta. Rotwein oder Totsein" ist eine kulinarische Gangsterkomödie, die von den Gegensätzlichkeiten ihrer Figuren lebt. mehr
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