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Sin City

Originaltitel
Sin City
Alternativ
Sin City - Recut & Extended
Genre
Action
 
USA 2005
 
124 min, ab 18 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
11.08.2005 ( D | CH ) bei Buena Vista International (Germany)
 
 
Regie
Darsteller
Homepage
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
8,8 (20 User)
7,0 (Filmreporter)
Sin City (Kino) Teaserplakat
Buena Vista International
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieInterviewDVDsbewerten

Heftige Verfilmung von Frank Millers Graphic Novel

Der Film umfasst drei "Sin City"-Bücher: In "That Yellow Bastard" versucht Bruce Willis als alternder Cop Hartigan über Jahre hinweg die hübsche Nancy vor dem Kinderschänder Junior (Nick Stahl) zu beschützen. "The Hard Goodbye" ist die Geschichte des zu einem Freak entstellten Marv (Mickey Rourke), der den Mord an seiner Geliebten, der schönen Goldie, rächen will. Seine Suche führt ihn auf die Spur des psychopathischen Kannibalen Kevin (Elijah Wood).

Dwight (Clive Owen) gerät in "The Big Fat Kill" mit dem Exfreund (Benicio Del Toro) seiner Geliebten Shellie (Brittany Murphy) aneinander. Daraufhin eskaliert die Lage im Rotlichtviertel Sin Citys - es droht ein Krieg zwischen der korrupten Polizei, den Prostituierten, auf deren Seite Dwight kämpft und kriminelle Banden, die versuchen, die Machtteilung im Rotlichtviertel zu Ihren Gunsten zu ändern.


Wie es sich für einen guten Noir-Thriller gehört beschützen in "Sin City" harte Jungs leichte Mädchen und kämpfen dabei gegen korrupte Bullen und üble Perverse. Es geht um Gewalt und Rache - das Blut fließt in Strömen. Wie Frank Millers Vorlage ist der Film eine Männerfantasie, und somit alles andere als "politisch korrekt". Auch das mit den Auftritten Elijah Woods als psychopathischen Kannibalen oder Nick Stahl als stinkendem Mutanten verbundene kurzzeitige Abgleiten in den Splatter-Horror dürften die Geduld einiger Zuschauer arg strapazieren.

Viel wichtiger und beeindruckender ist an Sin City jedoch die Ästhetik. Miller und Robert Rodriguez drehten den ganzen Film vor Green Screen und benutzten Millers Zeichnungen quasi als Storyboard für die virtuellen Kulissen. In dem gänzlich in Schwarzweiß gedrehten Film setzen die beiden primärfarbige Akzente, beispielsweise mit dem roten Kleid oder dem gelb-güldenen Haar Goldies. Ähnliche Farbspiele kennen wir auch aus Steven Spielbergs "Schindlers Liste", jedoch erreicht dieser Effekt in "Sin City" ein ganz neues Maß an Stilisierung. Besonders brutale Szenen sind in weißen Silhouetten auf schwarzem Grund gestaltet. Durch die visuellen Mittel bleibt es auch in zweifelhaften Szenen extrem packend. In anderen Worten: Akzeptiert man erst einmal die ideologische Leere als coole Groteske, macht es einfach Spaß, "Sin City" anzuschauen.
Sin City
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Sin City (Kino) Teaserplakat
Trailer: Sin City
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Galerie: Sin City
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