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Max und Moritz Reloaded
OriginaltitelMax und Moritz Reloaded
GenreAction, Komödie
Land & Jahr Deutschland 2004
FSK & Länge ab 16 Jahren • 92 min.
KinoDeutschland
AnbieterKinowelt Filmverleih
Kinostart28.04.2005
RegieThomas Frydetzki
DarstellerNuman Acar, Franziska Petri, Kai-Michael Müller, Stefan Lampadius, Sebastian Krumbiegel, Toni Krahl
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Die Brüder Max (Willi Gerk) und Moritz (Kai-Michael Müller) haben nur Unsinn im Kopf. Doch mit ihrem letzten Streich sind sie eindeutig zu weit gegangen. Die beiden Jungen haben mit einem gestohlen Auto einen Unfall verursacht. Mit von der Partie ist auch die gleichaltrige Tochter eines Hamburger Politikers. Dieser will Max und Moritz verständlicherweise nicht mehr in der Nähe seines kleinen Mädchens sehen.... Und so werden die schwererziehbaren Bengel zur Strafe von der Hansestadt in ein Thüringer Bootcamp geschickt. Mutter Rita ist mit ihren ständigen Bettgeschichten und Saufgelagen viel zu beschäftig, um ihre Kinder zu vermissen. Allein die bezaubernde Paula beklagt den Umzug der frechen Geschwister, die der Sozialarbeiterin trotz ihrer Torheiten ans Herz gewachsen sind. Im vermeintlich "wilden" Osten werden Max und Moritz den schwulen Ex-NVA-Offizieren Axel (Toni Krahl) und Henry (Prinzen Leadsänger Sebastian Krumbiegel) anvertraut. Die zwei Erzieher wollen die zwei Bengel mit ihren militärischen Erziehungsmethoden disziplinieren. Doch der Verwegenheit von Max und Moritz ist so schnell niemand gewachsen - auch nicht der NVA-Drill.
Regisseur Thomas Frydetzki verlegt die Geschichte von Wilhelm Buschs Klassiker "Max und Moritz" in die Gegenwart und interpretiert sie auch noch recht frei. Gemeinsam mit Drehbuchautor Eckhardt Theophil zieht er das heutige Verhältnis von Ost - und Westdeutschen mächtig durch den Kakao. Viele Fernsehanstalten lehnten die Mitarbeit an der Komödie ab, da sie diese für zu provokant halten. Sebastian Krumbiegel, Leadsänger der erfolgreichen Leipziger Popband "Die Prinzen" alias NVA-Erzieher Henry bezeichnet den Film als "politisch, ohne belehren zu wollen. Er ist komisch, teilweise extrem überspitzt und auch radikal. Zum einen geht es um Erziehung, zum anderen viel um DDR-Vergangenheit". Krumbiegel singt zwei für die Komödie komponierte Lieder. Eckhard Theophil, ein ehemaliger Sozialarbeiter, gibt Berufserfahrungen mit angeblich "unerziehbaren" Kindern detailgetreu in seinem Drehbuch wieder.
Regisseur Thomas Frydetzki verlegt die Geschichte von Wilhelm Buschs Klassiker "Max und Moritz" in die Gegenwart und interpretiert sie auch noch recht frei. Gemeinsam mit... mehr
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