FILMREPORTER.DE
Best Entertainment
Filmreporter-RSS

Leben tötet mich

Originaltitel
Vivre me tue
Genre
Drama
 
Frankreich/Deutschland 2002
 
87 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
02.06.2005 (D) bei
Salzgeber & Co. Medien
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
  - Es gibt noch keine Userkritik!
Leben
Inhalt/Kritik • Cast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Die zwei jungen Männer stammen aus einer Familie, ihre Schicksale gleichen sich aber keineswegs. Pauls (Sami Bouajila) Eltern sind marokkanischen Einwanderer. Er hat eigentlich eine gute Ausbildung genossen, muss sich aber danach trotzdem mit einem Job als Pizzafahrer abfinden. Seinen Frust lässt er nach der Arbeit in einem Boxring raus, zwischendurch träumt er von einer Schriftstellerkarriere und beginnt eine Beziehung mit der Literaturstudentin Myriam (Sylvie Testud). Sein jüngerer Bruder Daniel (Jalil Espert) sehnt sich genauso wie Paul nach Anerkennung, schlägt jedoch einen ganz anderen Weg ein. Wie besessen trainiert er im Fitnessstudio seinen Körper, nimmt Anabolika und hofft auf den Durchbruch als professioneller Bodybuilder. Dieser scheint nah, als er beginnt, in einem Varieté in Hamburg aufzutreten. Alles scheint sich für Daniel zum Besten zu wenden, doch dann spielt sein Körper nicht mehr mit. Daniel findet sich mit kritischem Zustand in einem Hamburger Krankenhaus wieder.


Der französischen Produktion von Regisseur Jean-Pierre Sinapi liegt der gleichnamige Erfolgsroman von Paul Smaïl zugrunde. In dem autobiographischen Werk schildert der Autor die Schwierigkeiten, mit denen er als Franzose marokkanischer Herkunft täglich konfrontiert wird. Sinapi sieht in seinen Protagonisten jedoch keine Sprachrohre eines bestimmten Gesellschaftsmilieus. Er sieht sie vielmehr einfach als zwei junge Männer, hinter deren Leben etwas Universelles steht. "Vivre me tue" erzählt vom Wunsch zweier Menschen nach einem angesehenen Platz in der Gesellschaft.
Inhalt/Kritik • Cast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
© 2019 Filmreporter.de