KlassenLeben - 2005 | FILMREPORTER.de
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KlassenLeben

OriginaltitelKlassenLeben
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2005
FSK & Länge ab 0 Jahren • 87 min.
KinoDeutschland
AnbieterPiffl Medien
Kinostart01.09.2005
RegieHubertus Siegert
Homepage https://http://www.klassenleben.de/
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGaleriebewerten

Halbjahresbeginn in der Berliner Fläming-Schule. In der Klasse 5d lernen Luca, Marwin, Dennis, Johanna, Christian und 15 andere Kinder zusammen. Die 5d ist keine gewöhnliche Klasse. Diese Schüler haben extrem unterschiedliche Fähigkeiten. Von hochbegabten über lernschwachen bis zu schwer behinderten Kindern reicht die Spanne. Ein halbes Jahr sollen sie zusammen verbringen. Wie in jeder anderen Klasse ist auch der Schulalltag der 5d durch Erfolge und Konflikte, Spaß und Tränen, Rivalitäten und Freundschaften geprägt. So wird an einem Theaterstück geprobt und Referate gehalten. Alle Aufgaben werden von heterogen zusammengesetzten Gruppen angegangen. Für den einen ist es schwer, mitzukommen, für den anderen ist es nicht leicht, den eigenen Vorsprung aufzugeben. Doch Schule bedeutet nicht nur lernen - vor allem nicht in der 5d. Wie bei der Geburtstagsfeier einer Klassenkameradin, die an einer unheilbaren Krankheit leidet, sollen die Schüler dieser besonderen Klasse nicht nur Wissen, sondern menschliche Eigenschaften wie Sensibilität und Toleranz erlernen.
Lernten im mehrfach ausgezeichneten französischen Dokumentarfilm "Sein und Haben - Être et avoir" Schüler unterschiedlichen Alters zusammen, so drücken in "KlassenLeben" Kinder unterschiedlicher Fähigkeiten und Voraussetzungen gemeinsam die Schulbank. Mit großer Aufmerksamkeit und ohne sentimentale Verklärung verfolgt Hubertus Siegert den Schulalltag der Förderklasse 5d. Auf Augenhöhe mit den Kindern lässt er den Zuschauer kommentarlos an Freud und Leid der 11-Jährigen teilnehmen. In einer Zeit, in der die Debatte um die PISA-Studie immer noch sehr einseitig die Diskussion um die Schulpolitik prägt und die Lehre sozialer Tugenden gegenüber Themen wie Begabtenförderung an Gewicht verliert, erscheint das Projekt der Fläming Schule umso bedeutender. Eindringlich dokumentiert der Film, wie wichtig das Miteinander unterschiedlichster Menschen und Fähigkeiten für die Persönlichkeitsbildung ist. So kann man schließlich nur hoffen, dass derartige Projekte, sowohl schulischer als auch filmischer Natur, keine Ausnahme bleiben mögen.

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Klassenleben

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