Requiem (2006)

Requiem

Originaltitel
Requiem
Regie
Hans-Christian Schmid
Darsteller
Walter Schmidinger, Nicholas Reinke, Johann Adam Oest, Eva Löbau, Irene Kugler, Jens Harzer
Kinostart:
Deutschland, am 02.03.2006 bei X Verleih
Kinostart:
Schweiz, am 13.04.2006 bei Fox-Warner
Genre
Drama
Land
Deutschland
Jahr
2006
FSK
ab 12 Jahren
Länge
93 min.
IMDB
IMDB
Homepage
http://www.requiem-der-film.de/
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
9,5 (2 User)
Dieser Fall sorgte für Schlagzeilen
Michaela Klingler (Sandra Hüller) leidet nicht nur unter ihrer streng katholischen Mutter. Seit ihrer Kindheit hat sie immer wieder epileptische Anfälle. Erst mit ihrem Studium in Tübingen kann sie sich zum ersten Mal aus der kleinbürgerlichen Welt befreien und ihre neuen Freiheiten genießen. Sie lernt nicht nur Kommilitonin Hanna (Anna Blomeier) kennen, sondern verliebt sich in Stefan (Nicholas Reinke), ihrer ersten große Liebe. Doch Schritt für Schritt holt sie ihre Krankheit ein - die Qualen beginnen erneut. Michaela hört fremde Stimme, fühlt sich von Dämonen besessen. Nachdem ihr die Ärzte nicht helfen können, wendet sie sich hoffnungsvoll an die Kirche. Sie vertraut sich den Pfarrern Landauer (Walter Schmidinger) und Borchert (Jens Harzer) an. Zusammen versuchen die beiden mithilfe von Exorzismen, Michaela in ihrem Elternhaus von ihrer angeblichen Besessenheit zu heilen.
Die Idee zu "Requiem" hatte Regisseur Hans-Christian Schmid zehn Jahre vor dem Drehstart. In einem Fernsehbericht über eine Wallfahrt nach Klingenberg erfährt er zum ersten Mal vom Schicksal der Anneliese Michel. Während er seine Geschichte mit dem Tod der Studentin enden lässt, ist die wahre Geschichte der Anneliese Michel auch noch nach ihrem Ableben noch lange nicht abgeschlossen. Wegen "fahrlässiger Tötung durch Unterlassung" wurden sowohl die Eltern der jungen Frau als auch Pater Renz und Pfarrer Alt im April 1978 zu je sechsmonatigen Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Das Gericht plädierte auf unterlassene Hilfeleistung. Rund zwei Jahre nach ihrem Ableben fand eine Exhumierung der Toten statt. Grundlage für diese Entscheidung war die Aussage einer Frau, die behauptete, Anneliese Michel sei ihr erschienen und habe von der Unversehrtheit ihres Körpers berichtet. Doch die Öffnung des Sarges bestätigte dies selbstverständlich nicht.
Anja Boromandi/Filmreporter.de
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