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Hamlet

OriginaltitelHamlet
GenreDrama
Land & Jahr USA/Großbritannien/Frankreich 1990
FSK & Länge ab 12 Jahren • 134 min.
KinoDeutschland
Anbieter20th Century Fox
Kinostart10.10.1991
RegieFranco Zeffirelli
DarstellerRoy Evans, Baby Simon Sinclair, Pamela Sinclair, Roger Low, Justin Case, Marjorie Bell
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Hamlet (Mel Gibson) kehrt nach dem Tod seines Vaters (Paul Scofield) - dem dänischen König - in seine Heimat zurück. Der Prinz muss feststellen, dass seine Mutter Gertrude (Glenn Close) nicht lange um ihren Mann getrauert hat. Sie ist bereits wieder verheiratet und das ausgerechnet mit dem Bruder ihres Mannes Onkel Claudius (Sir Alan Bates). Gertrudes neuer Gemahle hat bereits den vakanten Thron bestiegen. Eines Nachts erscheint Hamlet der Geist seines Vaters und klärt ihn über die dunklen Machenschaften von Gertrude und Claudius auf. Der König wurde nämlich von seinem eigenen Bruder, dem frisch gebackenen Monarchen, ermordet. Der Prinz ist geschockt. Um Zeit zu gewinnen, simuliert er eine geistige Störung. Damit fügt er aber seiner geliebten Ophelia großen Kummer zu. Sie ist verzweifelt und nimmt sich das Leben. Hamlet integriert unterdessen gegen Gertrude und Claudius. Der treulose Onkel hat es auch auf seinen Neffen abgesehen. Er verübt ein Attentat an Hamlet, das aber den Falschen trifft. Der Prinz sinnt auf Rache.
Bereits im Jahre 1967 wagt sich Franco Zeffirelli erstmals an die Werke von William Shakespeares. Seine Regiearbeit für "Romeo und Julia" wird mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Die positiven Kritiken waren sicherlich eines der Gründe, warum er sich mehr als 20 Jahre später an eine weitere Shakespeare Verfilmung wagte. Über 50 Filmemacher haben sich zwischen 1913 und 2005 an diesen schweren Stoff gewagt, dem breiten Publikum sind aber nur wenige in Erinnerung geblieben. Zeffirelli steht für die Inszenierung der Tragödie eine populäre Besetzung zur Verfügung. Die erste Geige spielt Mel Gibson, der die Rolle des dänischen Prinzen Hamlet souverän spielt. Neben ihm überzeugt Glenn Close, der man ihren Part ebenso abnimmt. Besonders das Wechselspiel der zwei Hauptdarsteller ist faszinierend. Anders als viele seiner Vorgänger konzentriert sich Zeffirelli insbesondere auf die Beziehung von Hamlet und seiner Mutter. Die aufwendige Inszenierung ist absolut sehenswert.

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