Ghetto - 2005 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS

Ghetto

OriginaltitelGhetto
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland/Litauen 2005
FSK & Länge ab 12 Jahren • 110 min.
KinoDeutschland
AnbieterStardust Filmverleih
Kinostart08.06.2006
RegieAudrius Juzenas
DarstellerHeino Ferch, Sebastian Hülk, Erika Marozsán, Vytautas Sapranauskas, Andrius Zebrauskas, Maragrita Ziemelyte
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenTrailerGaleriebewerten

Auf einer wahren Begebenheit beruhendes Drama

Kittel (Sebastian Hülk) ist ein junger Nazioffizier. Ihm ist 1941 das Kommando über ein jüdisches Ghetto in der litauischen Stadt Vilna unterstellt. Er liebt seine Maschinenpistole ebenso wie sein Saxophon. Beide trägt er ständig mit sich herum. Kittel spielt nicht nur gerne das Instrument, mindestens genauso oft und gerne benutzt er auch seine Waffe. In einem ausgedienten Theater entdeckt er eine Gruppe von jüdischen Bühnendarstellern. Zu den Künstlern zählt auch die Jüdin Haya (Erika Marozsán). Kittel befiehlt der Sängerin etwas vorzutragen. Er ist nicht nur von ihrer Stimme begeistert, sondern fühlt sich auch zu ihr hingezogen. In Zukunft soll die schöne Frau für seine Unterhaltung sorgen. Er fordert, dass sie und ihre Freunde das Theater wieder in Betrieb nehmen. Schließlich führt die Truppe ein Stück auf, dass Kittel provozieren soll. Da er aber über die Aufführung sogar lachen kann, lässt er die Darsteller gewähren. 1943 werden die Deutschen in Stalingrad besiegt. Kittel erhält den Befehl alle Bewohner des Ghettos auszulöschen. Haya fleht ihn an, Milde walten zu lassen.
Joshua Sobol schreibt 1984 in Israel sein Theaterstück "Ghetto". Das Drama beruht auf einer wahren Begebenheit. Das Theater im ehemaligen Ghetto von Vilna (Litauen) existierte schon lange vor der Besatzung durch die Nationalsozialisten. Auch die vom Autor geschilderten Geschehnisse trugen sich zwischen 1942 und 1943 zu. Das Theaterstück wurde bereits in 20 Sprachen übersetzt und in mehr als 25 Ländern aufgeführt. Für Produzent und Regisseur Audrius Juzenas verfasst Sobol auch die Leinwandadaption seines Werkes. Sein Auftraggeber hat einen persönlichen Bezug zu der realen Geschichte. Er ist 1972 in Litauen geboren und wohnt in Vilna. 1989 trifft er einen der Überlebenden, die zur Schauspielgruppe des damaligen Ghettos gehörten. Diese Begegnung wühlt Juzenas derart auf, dass er beschließt, der jüdischen Künstlergruppe einen Film zu widmen. Die Originalschauplätze dienten Juzenas Ensemble als Drehort.
Ghetto

Bewertung abgeben

Bewertung
5,0
 (3 User)

Meinungen

Theatralik

Ein Theaterstück, das auf der Leinwand wieder zum Theaterstück wird. Viele theatralische Gesten. Viel Gesang. Schauspieler, die Schauspieler spielen. 70er Jahre Agitprop.
08.05.2006 08:57 Uhr - yogidas

eindrucksvoll

Ein sehr beeindruckender und sehr guter Film!
26.04.2006 11:53 Uhr - DieConny

Trailer: 

Ghetto

Kittel (Sebastian Hülk) ist ein junger Nazioffizier. Ihm ist 1941 das Kommando über ein jüdisches Ghetto in der litauischen Stadt Vilna unterstellt. Er...  Clip starten
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 

Galerie:  Ghetto

Joshua Sobol schreibt 1984 in Israel sein Theaterstück "Ghetto". Das Drama beruht auf einer wahren Begebenheit. Das Theater im ehemaligen Ghetto von Vilna (Litauen) existierte... mehr
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenTrailerGaleriebewerten
© 2018 Filmreporter.de