Das geheime Leben der Worte
Tobis Film
Das geheime Leben der Worte

Das geheime Leben der Worte

Originaltitel
La Vida secreta de las palabras
Genre
Drama
Land /Jahr
Spanien 2005
 
112 min, ab 6 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
27.04.2006 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz ) bei TOBIS Film
Regie
Isabel Coixet
Darsteller
Sarah Polley, Peter Wright, Nina Marléne, Sheelagh Smith, Joshua Miligan, Muriel Hobson
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IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
8,0 (1 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsGalerieDVDs
Isabel Coixet schrieb das Drama für Sarah Polley
Hanna ist keine Frau (Sarah Polley) der großen Worte. Sie lässt lieber andere reden. Das geht nicht immer gut. Ihr Chef schickt seine verstockte Angestellte in Zwangsurlaub. Jemand habe sich über sie beschwert, so heißt es. Vielleicht ist ihre Schwerhörigkeit Schuld an der Situation. Der Boss betont aber, dass Hanna nach einer Erholungsphase wieder kommen dürfe. An Ferien hat sie aber eigentlich gar kein Interesse. Die Arbeit gibt der depressiven Frau Sicherheit, strukturiert ihren öden Alltag.

Da sie sowieso keine andere Wahl hat, packt Hanna ihre Taschen und reist nach Irland. Dort belauscht sie in einem Restaurant ein Gespräch. Jemand sucht eine Krankenschwester, die einen verletzten Arbeiter auf einer Ölbohrinsel pflegen soll. Das ist genau die richtige Beschäftigungstherapie für Hanna. Früher war sie im Krankenhaus tätig. Kurz darauf landet sie auf der Stahlinsel inmitten des Atlantiks. Ihr Patient heißt Josef (Tim Robbins), der an schweren Verbrennungen leidet und vorübergehend erblindet ist. Genau wie Hanna ist Josef isoliert. Er sucht Hannas Freundschaft. Zunächst sträubt sich die Eigenbrötlerin gegen die Annäherung ihres Patienten. Mit der Zeit gelingt es Josef aber doch, sich in ihr Herz zu schleichen.
Regisseurin und Drehbuchautorin Isabel Coixet schrieb das Drama speziell für Sarah Polley. Die zwei Frauen arbeiten bereits bei "Mein Leben ohne mich" zusammen. In der spanisch-kanadischen Koproduktion von 2002 spielt Polley eine sterbenskranke Frau, die sich auf ihr Ende vorbereitet. Die Filmemacherin schwärmt von Polleys Wandlungsfähigkeit und ihrem Talent, vollkommen in einer Rolle aufzugehen. "Sarah versetzte sich ganz in Hanna hinein - mit geschlossenen Augen und einer wilden Leidenschaft, die mich und die anderen Mitarbeiter am Set mehr als einmal hat schlucken lassen." Die Kanadierin gehört zu dem Kreis international bekannter Schauspielerinnen. So steht sie 2005 etwa für Wim Wenders "Don't Come Knocking" vor der Kamera. Coixet verfasst die Drehbücher zu ihren Dramen am liebsten selbst.
Viola Wich/Filmreporter.de
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2021