Ab durch die Hecke (Over the Hedge, 2006)
Universal Pictures Germany (UPI)
Ab durch die Hecke (Over the Hedge, 2006)

Ab durch die Hecke

Originaltitel
Over the Hedge
Genre
Animation/Trickfilm
Land /Jahr
USA 2006
 
90 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
06.07.2006 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz ) bei United International Pictures (UIP)
Regie
Darsteller
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IMDB
Homepage
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
8,0 (7 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenMeinungNewsGalerienInterviewsDVDs
Als die Schildkröte Verne aus dem Winterschlaf erwacht, hat sich im Wald etwas verändert: Eine schier endlose Hecke durchzieht das gründe Dickicht. Dahinter offenbart sich, man höre und staune, eine kleine Menschensiedlung. Während Verne und seine Familie über das vermeintliche Naturwunder staunen, hat Waschbär RJ ganz andere Probleme. Der große Braunbär Vincent hat ihn beim Klauen erwischt, und als er die gesamten Essensvorräte des zentnerschweren Tieres durch ein dummen Ausrutscher zerstört, gibt ihm dieser ein Ultimatum von wenigen Stunden, um sein Missgeschick auszubügeln. Mit der Drohungen des Bären im Ohr überredet er Vernes hungriges Rudel zu einem Erkundungstrip ins Ungewisse, um in der üppig ausgestatteten Wohnsiedlung auf Essensklau zu gehen. Doch damit halst er sich nur neue Probleme auf.
Nach vier Jahren intensiver Arbeit präsentiert das dreihundert Mann starke Team von "Madagascar" und "Shrek - der tollkühne Held" unter künstlerischer Leitung von Tim Johnson und Karey Kirkpatrick das jüngste Familienspektakel aus Dreamworks Animationsschmiede. Die Grundkonzeption der Story ist nicht neu: Zeichnungen nach Kindchen-Schema, große Augen, dicke Backen, Babyspeck. Familiengerecht verpackte Dialoge, und wenn ein Gag gezündet ist, wird gleich noch einer nachgeschoben. Populäre Synchrondarsteller flankieren die mediale Marketingmaschinerie, im Fall von "Ab durch die Hecke" mit schillernden Auftritten von Bruce Willis, Nick Nolte, Avril Lavigne und William Shatner bei den Filmfestspielen in Cannes. So weit so gut, doch um sich von den zahlreichen neuen CGI-Filmen abheben zu können, bedarf es eines Novums. Dafür hat Filmmogul Jeffrey Katzenberg gesorgt: Vertraute man in der Vergangenheit eher auf bunte Phantasiewelten, inszeniert man dieses mal eine Menschensiedlung, die sich stark an der Realität orientiert. Eine digitale Bildästhetik, die in einem bislang einzigartigen Maße mit einer photorealistischen Ästhetik spielt. Neue CGI fürs Auge - die Dialoge preisen wie in Hollywood üblich, Freundschaft, Familie und moralische Werte. Die deutschen Synchronstimmen Jeanette Biedermann und Götz Otto interpretieren in die Geschichte eine "Parabel auf die Wegwerfgesellschaft", zumindest ein satirischer Blick auf das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt ist offensichtlich. Das Konzept geht auf: Ein Familienspaß mit Elementen der Slapstick Comedy, deren Witze zwar nicht im Gedächtnis nachhallen, aber für die Dauer von 80 Minuten funktionieren. Spaß und Kurzweil garantiert.
Johannes Bonke/Filmreporter.de
Die Grundkonzeption der Story ist nicht neu: Zeichnungen nach Kindchen-Schema, große Augen, dicke Backen, Babyspeck. Familiengerecht verpackte Dialoge, und wenn ein Gag gezündet...
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Götz Otto
Götz Otto über Vatersein und sein Bösewichtimage
Sein Auftritt als Bond-Bösewicht brachte Götz Otto nicht nur internationales Ansehen, sondern auch ein neues Image: Der einstige Bäckersohn aus dem kleinen Ort Dietzenbach gilt seitdem nicht zuletzt dank seiner Muskeln und der stattlichen 1,96 Meter Körpergröße als Parade-Bösewicht. Privat ist der vierfache Familienvater ganz friedlich, das beweist auch seine Synchronarbeit für den Animationsspaß "Ab durch die Hecke". Im Luxushotel Du Cap trafen wir den 38-Jährigen während der Filmfestspiele in Cannes 2006 zum Gespräch.
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Bruce Willis
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2021