Jagdfieber - 2006 | FILMREPORTER.de
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Jagdfieber

OriginaltitelOpen Season
GenreAnimation/Trickfilm
Land & Jahr USA 2006
FSK & Länge ab 0 Jahren • 87 min.
KinoDeutschland
AnbieterSony Pictures
Kinostart09.11.2006
RegieJill Culton, Anthony Stacchi, Roger Allers
DarstellerDanny Mann, Paul Westerberg, Patrick Warburton, Gordon Tootoosis, Gary Sinise, Fergal Reilly
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

Bär Boog ist eigentlich gar keiner - zumindest behandelt sein "Frauchen", die Park-Rangerin Beth ihn, als wäre er ihr Baby: Boog schläft in einem Körbchen, wird jeden Tag mit üppigen Mahlzeiten versorgt und kann in der extra für ihn eingerichteten Garage seine Lieblingsprogramme auf dem eigenen Fernseher anschauen. Dafür tritt er in einer Show auf, wo er alle entzückt, der putzige Kerl. Viel von einem wilden Tier hat der schon als Bären-Baby in die Obhut von Beth geratene Boog nicht mehr. Sein Wohlstands-Leben ändert sich dramatisch, als er dem hyperaktiven Hirsch Elliot begegnet, der wiederum auf der Motorhaube des fanatischen Jägers Shaw befestigt ist. Boog befreit ihn und bekommt für die Lebensrettung von Elliot, der sich nach einem Gefährten sehnt, dessen ganze Bewunderung. Nachdem Elliot Boog dazu verführt hat, sein vertrautes Heim zu verlassen und nächtens einen Lebensmittelladen zu verwüsten, werden die beiden per Helikopter zurück in die Wildnis der Rockies gebracht. Jetzt muss sich Boog gegen in Divisionsstärke attackierende Eichhörnchen ebenso zur Wehr setzen wie gegen altkluge Stinktier-Damen. Dabei will er doch eigentlich nur zurück in seine vertraute Umgebung. Das Hauptproblem liegt allerdings im Beginn der Jagdsaison - und die ist nur noch drei Tage hin.
Wie es Boog und Elliot gelingt, nicht nur dem "Mad Hunter" Shaw zu entwischen sondern darüber hinaus dem Begriff der "Jagd-Saison" eine völlig neue Bedeutung zu verleihen, das ist sehenswert und sehr, sehr komisch. Besonders angenehm hebt sich "Open Season" auch dadurch von ähnlichen CGI-Produkten der vergangenen Jahre ab, dass er sich nicht nur als Nummern-Revue versteht, in dem zahllose Film-Klassiker zitiert oder parodiert werden. Hier wird eine eigene Geschichte erzählt, in der sich Charaktere wie bei einem "richtigen" Film entwickeln. Äußerlich fällt dies vor allem durch die stilisierte Darstellung der tierischen wie der menschlichen Figuren auf. Sie sollen gerade nicht so aussehen wie in natura. Dass darüber hinaus bis auf ein kleines Gutenacht-Lied, das auch dramaturgisch seine Berechtigung hat, keine süßlichen Weisen Verwendung finden, macht "Open Season" zu einem herausragenden Werk.
Jagdfieber

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Bewertung
5,5
7,0 (Filmreporter)     
 (2 User)

Meinungen

Ach die Viecher schauen immer sooowas von süß aus! Ich hab mich so in das Stachelschwein verliebt XD
26.06.2007 20:51 Uhr - ronbell

Trailer: 

Jagdfieber

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