Crank
Universum
Crank

Crank

Originaltitel
Crank
Genre
Thriller
Land /Jahr
USA 2006
 
85 min, ab 18 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
22.09.2006 ( Kino Deutschland | Kino Österreich ) bei Constantin Film
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
7,2 (5 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenMeinungNewsTrailerGalerieKritikDVDs
"Speed" war gestern, jetzt kommt "Crank"
Auftragskiller Chev Chelios (Jason Statham) hat von seinem Konkurrenten Ricky Verona (Jose Pablo Cantillo) ein tödliches Gift injiziert bekommen. Die Wirkung ist innerhalb einer Stunde tödlich, sollte sein Puls zur Ruhe kommen. Das Gegenmittel: Chev muss einen Adrenalinrausch nach dem anderen provozieren, damit sein Puls immer über 180 bleibt. Das ist zunächst auch kein Problem, schließlich wird Chef von einer ungeheuren Wut angetrieben. Er will Rache nehmen und er will ein Gegengift finden.

Bei seiner Jagd durch L.A. wird er jedoch immer häufiger von kurzen Erschöpfungsphasen gebremst. Sein halbseidener Kumpel Doktor Miles (Dwight Yoakam) empfiehlt Epinephrin, damit der Kreislauf in Gang bleibt. Also macht Chev einen kurzen Abstecher ins Krankenhaus. Natürlich hinterlässt er auch hier eine Spur der Verwüstung. Sein Vorhaben bleibt weder von der Polizei noch von seinen Auftragsgebern unbemerkt. Vor allem vor letzteren muss er seine Freundin Eve (Amy Smart) schützen. Amy hat von Chevs wahrer Identität jedoch keine Ahnung.
Die Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor brennen mit ihrem Spielfilmdebüt ein wahres Actionfeuerwerk ab. Der Film hält, was er verspricht: Spannung von der ersten bis zur letzten Minute. Der Adrenalinrausch, den Chev erfährt, wird schnell auf den Zuschauer übertragen. Ungewöhnliche Kameraeinstellungen und rasante Schnitte fangen die Action adäquat ein. Dank der HD-Technik kann die Kamera so nah an den Darstellern bleiben, wie nie zuvor.

Der Zuschauer nimmt Chevs Blickwinkel ein, ähnlich wie in einem Videospiel. Dazu sorgen Einfärbungen und andere visuelle Effekte für die außergewöhnliche Optik. Jason Statham führte die meisten Stunts selbst aus, so dass er auch in den Actionszenen zu erkennen ist. Das gibt dem Film ein gewisses Maß an Realismus. Dieser wird andererseits jedoch wieder durch ironische Einschübe gebrochen. Es ist angenehm, dass die Regisseure ihr Werk nicht allzu ernst nehmen. Die Action ist mit einer guten Portion schwarzem Humor gewürzt. Stellenweise geht die Brutalität jedoch an Grenzen, die für den Spaß nicht unbedingt nötig gewesen wären. "Crank" ist ein echter Männerfilm.

Jason Statham macht in seiner Rolle als Chev alles, wovon Männer träumen. Und falls sich doch eine Frau in den Actionkracher verirren sollte: Stathams Hintern lohnt sich!
Tatjana Niezel, Filmreporter.de
Videoclip: Crank
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Galerie: Crank
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Crank
Action-Wahnsinn mit Methode
Der letzter Tag im Leben von Chev Cheliov ist auch sein aufregendster: Mit einer tödlichen Dosis Gift im Blut hetzt Action-Darsteller Jason Statham ("The Transporter") als hemmungsloser Auftragskiller durch Los Angeles auf der Suche nach Drahtziehern und einem Gegenmittel. "Crank" ist das überdrehte, ultrabrutale und zugleich unerwartet komische Porträt eines Adrenalinjunkies, dessen Pulsfrequenz sich nicht verringern darf. Der ausgesprochen originelle visuelle Stil der werbefilmgestählten Regisseur Brian Taylor und Mark Neveldine dürfte dem Streifen unter B-Film-Freunden Kultstatus verschaffen.
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