© Constantin
Apocalypto

Apocalypto

Originaltitel
Apocalypto
Genre
Action
Land /Jahr
USA 2006
 
138 min, ab 18 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
14.12.2006 ( D | CH | A ) bei Constantin Film
Regie
Mel Gibson
Darsteller
Gerardo Taracena, Diana Botello, Rodolfo Palacios, Ariel Galvan, Bernardo Ruiz Juarez, Ricardo Diaz Mendoza
Homepage
http://www.apocalypto.film.de/
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
6,3 (7 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerGalerienDVDsbewerten
Mel Gibsons bildgewaltiges Untergangs-Epos
Zu Beginn des 16. Jahrhundert steht die Hochkultur der Maya kurz vor ihrem Untergang. Die Kolonialisierung von Mittelamerika und Mexiko durch die Spanier steht kurz bevor. Der Frieden eines in idyllischer Harmonie lebenden Maya-Stamms wird durch gewalttätige Eindringlinge gestört. Jaguar Paw (Rudy Youngblood) kann bei einem Angriff auf seinen Stamm zwar seine schwangere Frau beschützen, er selbst wird aber gemeinsam mit anderen Stammesmitgliedern gefangen genommen. Die Gefangenen werden in kleinen Gruppen gefesselt durch das Land getrieben. Schließlich stellt sich heraus, dass sie als Menschenopfer herhalten sollen. Die Stammesführer der Maya haben dies beschlossen, um ihre erzürnten Götter zu beschwichtigen und den Erhalt ihres Volkes zu gewährleisten. Kurz vor der Zeremonie in einem Maya-Tempel gelingt Jaguar die Flucht.
Mel Gibsons Vision des Untergangs einer der ältesten Hochkulturen der Menschheitsgeschichte ist ein bildgewaltiges Epos, welches den Zuschauer sofort in seinen Bann zieht. Er verschwendet nicht viel Zeit, um seine Hauptfiguren und deren Tagesablauf vorzustellen. Diese kurzen Szenen des Dorfalltags sind völlig ausreichend, um die Hierarchien innerhalb des Majastammes und gleichzeitig deren Naturverbundenheit glaubhaft zu vermitteln. Das darauf folgende Blutbad und die Opferungsrituale sind in ihrer Darstellung schonungslos. Die abschließende Treibjagd durch den Dschungel ist in eindrucksvoller Hochgeschwindigkeits-Optik inszeniert. Einerseits zeigt Gibson die Mayas als Naturliebendes Volk andererseits werden sie in ihrem religiösen Wahn als Barbaren gezeichnet. Dem als christlicher Fundamentalist bekanntem Regisseur kann man dadurch eine verklärte Sichtweise vorwerfen. Doch die gegen Ende auftauchenden Spanier werden nicht als rettende Heilsbringer beschrieben.

Das drohende Gemetzel durch die Europäer wird zumindest angedeutet. Ähnlich wie bei seinem viel diskutierten Jesusfilm "Die Passion Christi" lässt Gibson seine unbekannten Darsteller in der Sprache der Indios sprechen. Alle Dialoge des Films sind im Maya-Dialekt Yucatec gesprochen und mit Untertiteln versehen. Für zusätzliche Authentizität sorgen detailgetreu nachgebildete Tempelanlagen sowie die an Originalschauplätzen gedrehten Kulissen - der mexikanische Dschungel. Egal was man von dem immer häufiger in den Negativschlagzeilen stehenden Gibson halten mag, als Regisseur versteht er sein Handwerk.
© Ascot Elite
Apocalypto
Videoclip:
Regisseur Mel Gibson widmet sich nach dem kommerziellen Erfolg von "Die Passion Christi" der... 
Galerie:
M. Jay Roachs "Dinner für Spinner" basiert auf dem gleichnamigen französischen Original von Francis Veber. Zur New Yorker Premiere kamen viele Stars zusammen. Darunter waren...
Regisseur Mel Gibson widmet sich nach dem kommerziellen Erfolg von "Die Passion Christi" der Kultur der Mayas. Vor aufwendigen Kulissen schuf Gibson ein episches...
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerGalerienDVDsbewerten
2021