Der letzte Zug - 2006 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS
©Concorde Filmverleih

Der letzte Zug

OriginaltitelDer letzte Zug
GenreDrama, Kriegsfilm
Land & Jahr Deutschland/Tschechische Republik 2006
FSK & Länge ab 12 Jahren • 123 min.
KinoDeutschland
AnbieterConcorde Filmverleih
Kinostart09.11.2006
RegieJoseph Vilsmaier
DarstellerStanislav Zindulka, Michal Pavlata, Vojtech Kotek, Marco Hofschneider, Nina Divísková, Ludwig Blochberger
Homepage https://http://www.concorde-film.de
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsNewsGalerieInterviewsDVDsbewerten

Im Jahr 1943 wollen die Nazis Berlin endgültig "Judenfrei" machen. Über 70.000 Juden wurden bereits aus der Hauptstadt deportiert. Im April rollt ein weiterer, möglicherweise der letzte Zug in das so genannte Arbeitslager nach Auschwitz. In den Viehwaggons sind 688 Menschen zusammengepfercht. Darunter Boxer Henry (Gedeon Burkhard), seine Frau Lea (Lale Yavas) sowie die beiden Kinder Nina (Lena Beyerling) und David. Gemeinsam mit dem Goldschmied Albert (Roman Roth) versucht Henry, die Menschen im Zug zu überzeugen, dass eine Flucht ihre einzige Überlebenschance ist. Immer mehr fallen den unmenschlichen Bedingungen zum Opfer: ohne Wasser und Lebensmittel, dazu die unerträgliche Hitze. Henry, Albert und das Künstlerehepaar Jakob (Hans-Jürgen Silbermann) und Gabrielle Noschik (Brigitte Grothum) kämpfen auch gegen das unmenschliche Verhalten von SS-Obersturmführer Crewes (Ludwig Blochberger). Einige bieten ihre letzten Kräfte auf, um dem sicheren Tod doch noch zu entkommen.
"Der Letzte Zug" ist ein Film der berührt. Gebrandmarkt durch die eigenwillige Perspektive und besondere Erzählweise von Joseph Vilsmaier und Ehefrau Dana Vávrová, besticht der Film durch eindringliche Nahaufnahmen aus dem Inneren der Zugwaggons. Dadurch erhält der Zuseher das Gefühl, selbst unter der Hitze und der Enge zu leiden. Mehr und mehr schnürt sich die Kehle angesichts des Leides zu, das die Menschen während der sechs Tage dauernden Fahrt erfahren müssen. Auch die wenigen Außenaufnahmen wurden aus dem Inneren des Zuges gemacht und stellen so die Sicht der Gefangenen dar. Der Erzählton weist eine Hoffnungslosigkeit auf, die schon zu Beginn durch das Geräusch eines fahrenden Zuges sichtbar gemacht wird. Dieselbe Hoffnungslosigkeit spiegelt sich auf den Gesichtern der Schauspieler wieder, je weiter die Handlung fortschreitet. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten sind es, die den Film neben der traurigen Realität so einzigartig machen.
Der letzte Zug

Bewertung abgeben

Bewertung
10,0
7,0 (Filmreporter)     
 (1 User)

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 

Galerie:  Der Letzte Zug

"Der Letzte Zug" ist ein Film der berührt. Gebrandmarkt durch die eigenwillige Perspektive und besondere Erzählweise von Joseph Vilsmaier und Ehefrau Dana Vávrová, besticht... mehr
Dana Vávrová, Joseph Vilsmaier

Interview:  Ein Leben das bereichert

Sichtlich gelöst sitzen Dana Vávrová und Joseph Vilsmaier auf der Couch der Hotelbibliothek. Sie können entspannt sein, denn der...
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsNewsGalerieInterviewsDVDsbewerten
© 2018 Filmreporter.de