Das Haus der schlafenden Schönen - 2006 | FILMREPORTER.de
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Das Haus der schlafenden Schönen

OriginaltitelDas Haus der schlafenden Schönen
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 2006
FSK & Länge ab 16 Jahren • 103 min.
KinoDeutschland
AnbieterAtossa Film Produktion
Kinostart02.11.2006
RegieVadim Glowna
DarstellerVadim Glowna, Maximilian Schell, Birol Ünel, Angela Winkler
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Melancholische und sinnliche Bilder über das Leben

Seit dem Unfalltod seiner Frau und Tochter wird Edmond (Vadim Glowna) von Schuldgefühlen und Selbstzweifeln geplagt. Freund Kogi (Maximilian Schell) empfiehlt ihm ein Freudenhaus der besonderen Art aufzusuchen. Im "Haus der schlafenden Schönen" können ältere Herren wie Edmond eine Nacht neben jungen Mädchen verbringen. Diese sind nackt und narkotisiert. Das strenge Regelwerk der resoluten Madame (Angela Winkler) bestimmt, was erlaubt ist und was nicht. Edmond verbringt mehrere Nächte in dem Haus. Er schmiegt sich an die schlafenden Nymphen und erzählt ihnen seine Lebensgeschichte. Jede einzelne der Frauen erweckt andere Szenen, Gedanken und Erinnerungen in Edmond. Er erinnert sich an seine Familie und an seine Geliebten. Durch das Haus vergisst er langsam seine Trauer. Der alte Mann beginnt wieder Lust zu verspüren und droht dabei, die Regeln des Freudenhauses zu brechen.
Das Drama von und mit Vadim Glowna beruht auf dem Roman "Die schlafenden Schönen" des japanischen Nobelpreisträgers Yasunari Kawabata. Glowna verlegt die Geschichte in das Berlin der Gegenwart. Er erzählt in sinnlichen Bildern von Jugend und Alter, Männer und Frauen, Liebe und Tod. Der Kunstfilm wurde von Glowna als fremdartige Altherrenphantasie inszeniert. Schwelgerische Interieurs und verträumte Arrangements bestimmen das melancholische "Haus der schlafenden Schönen". Hier kann er als Edmond über Vergänglichkeit und Einsamkeit sinnieren.

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