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Lenz

Originaltitel
Lenz
Genre
Drama
 
D 2006
 
100 min
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
30.11.2006 ( D | CH | A )
 
 
Regie
Darsteller
Links
Lenz""
Freunde der Deutschen Kinemathek
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenDVDsbewerten

Gequälter Visionär mit unstetem Innenleben

Filmemacher Lenz (Milan Peschel) lebt in Berlin. Er sehnt sich nach seiner Ex-Frau Natalie (Barbara Maurer). Derzeit befindet er sich im Elsass, auf den Spuren von Georg Büchners Novelle "Lenz". Getrieben von dem Wunsch, seinen Sohn Noah (Noah Gsell) zu sehen, bricht er seine Zelte in den Vogesen ab und reist in den Schweizer Wintersportort Zermatt. Dort arrangiert er ein Treffen mit Noah und Natalie. Schnell entfacht die alte Liebe zwischen beiden. Doch die neue Idylle des wieder gefundenen Familienlebens wird von Lenz Verhalten zunehmend überschattet. Er wird heimgesucht von euphorischen und verzweifelten Anfällen und driftet immer öfter in abseitige Gefilde ab. Natalie und Noah fahren schließlich zurück nach Zürich, Lenz bleibt alleine im Gebirg' zurück.


Der mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnete Schweizer Filmemacher Thomas Imbach verknüpft in "Lenz" Inszenierung mit Improvisation, Schauspieler mit Laiendarsteller und eine zärtliche Lovestory mit Slapstick-Humor. Das Ganze wird von einer Filmmusik untermalt, die sich aus Naturgeräuschen, Folksongs und Popmusik zusammensetzt. Entstanden ist ein ruhiger Film über die Innere Zerrissenheit eines Genies. Dazu sagt Thomas Imbach selbst: "Ich habe den Eindruck, dass die Geschichte vom scheiternden Lenz diesen ruhigeren Atem und diese Zeit braucht, um spürbar zu machen, um welche Abgründe es geht."
Lenz (quer)
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