Zaïna - Königin der Pferde
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Zaïna - Königin der Pferde

Zaïna - Königin der Pferde

Originaltitel
Zaïna, cavalière de l'Atlas
Alternativ
Zaina - Königin der Pferde (Schreibweise)
Land /Jahr
Deutschland, Frankreich 2005
 
100 min
Medium
Kinofilm
Kinostart
02.03.2007 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Filmladen
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungTrailerGalerieFeatureDVDs
Sie steht starr vor dem Grab ihrer Mutter. Ihr Blick wandert zu einem Mann. Zaïna (Aziza Nadir) sieht auf Omar (Simon Abkarian), den sie für den Tod ihrer Mutter verantwortlich macht, mit blinder Wut. Verzweiflung, Schuld und Schmerz steht in seinen Augen. Das elfjährige Mädchen wird entweder bei Omar bleiben, der sie um alles in der Welt bei sich halten will oder zu ihrem leiblichen Vater Mustapha (Sami Bouajila) ziehen, den sie gar nicht kennt. Obwohl Vater und Tochter wie Feuer und Wasser zu sein scheinen, entscheidet sie sich für ihn. Doch so schnell gibt der mächtige Omar nicht auf. Er folgt Mustapha und Zaïna, die mit den besten arabischen Vollblütern ihres Stammes die Reise nach Marrakesch antreten. Dort wollen sie am Agdal, dem rühmreichsten aller Pferderennen, teilnehmen. Je mehr Zeit Vater und Tochter miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Die Rumpffamilie durchlebt eine emotionale Reise, an deren Ende sie beide verändert hervorgehen werden.
Regisseur Bourlem Guerdjou erzählt in "Zaïna" eine Geschichte über das Leben, die Liebe, Vertrauen und Schmerz. Im Mittelpunkt stehen drei Figuren: Omar ist eine fast tragische Porson. Er verliert alle, die er liebt. Er muss am Ende schmerzlich einsehen, dass man niemanden zu Liebe und Zuneigung zwingen oder sie gar kaufen kann. Mustapha, Zaïnas Vater, ist anfangs gebrochen und starrsinnig, wird aber durch seine erwachenden Gefühle für seine Tochter geläutert. Zaïna schließlich wird auf der Reise mit ihrem Vater langsam den Schmerz über ihrer den Tod Ihrer Mutter verwinden. Außerdem entwickelt sie sich zu einer selbstbewussten jungen Frau. Natürlich spielt bei einer so elementaren und schlichten Geschichte die wilde Landschaft des Atlasgebirges und die Schönheit der arabischen Vollblüter eine weitere Hauptrolle. Atemberaubende Naturaufnahmen stehen symbolisch für die Entwicklung der Charaktere. Die Natur entpuppt sich als so unberechenbar wie die Hauptfiguren. "Zaïna - Königin der Pferde" erzählt mit wenig Dialogen und großartigen Bildern eine schlichte, elementare Geschichte um grundlegende menschliche Emotionen.
Simone Seidel/Filmreporter.de
Regisseur Bourlem Guerdjou erzählt in "Zaïna" eine Geschichte über das Leben, die Liebe, Vertrauen und Schmerz. Natürlich spielt bei einer so elementaren und schlichten...
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