FILMREPORTER.DE
Best Entertainment
Filmreporter-RSS

Die Fälscher

Originaltitel
Die Fälscher
Genre
Drama, Kriegsfilm
 
Österreich/Deutschland 2007
 
98 min, ab 12 Jahren (fsk)
Kinostart
22.03.2007 (D) bei
Universum Film
Regie
Darsteller
Homepage
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
Es gibt noch keine Userkritik!
Die
Universum Film
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerGalerieInterviewsDVDsbewerten

Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) ist der König der Fälscher Berlin der 1930er Jahre. Wenn er Geld braucht, druckt er es sich einfach selbst. Einige Zeit geht seine Masche gut - doch dann verliebt er sich in die schöne Aglaia (Marie Bäumer). Nach der Liebesnacht wird er verraten und von Kommissar Herzog (Devid Striesow) verhaftet. Sorowitsch wird in das Konzentrationslager Mauthausen gebracht. Dort schlägt er sich dank seiner künstlerischen Ader einige Jahre durch, doch als er 1944 nach Sachsenhausen verlegt wird, fürchtet er erneut um sein Leben. Der Grund der Verlegung ist kurios: Kommissar Herzog ist inzwischen Leiter einer Geheimaktion der deutschen Wehrmacht. Er soll ausländisches Falschgeld im großen Stil herstellen. Mit den Blüten soll die feindliche Wirtschaft überschwemmt und möglichst lahm gelegt werden. Profifälscher Sorowitsch ist für den Kommissar der beste Mann für die Aufgabe. Unterstützung erfährt er von Burger (August Diehl), Kolja (Sebastian Urzendowsky), Zilinski (Andreas Schmidt), Dr. Klinger (August Zirner) und anderen Gefangenen. Sie sind allesamt handverlesene professionelle Drucker und Graphiker. Zur Belohnung dürfen sie im KZ wie in einem goldenen Käfig mit weichen Betten und ausreichend Essen leben. Doch eines steht von Beginn an fest: Sollte der Plan scheitern, droht den Fälschern der Tod.


Der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky verfilmt die Erinnerungen des KZ-Überlebenden und Zeitzeugen Adolf Burger. Dessen Tatsachenbericht "Des Teufels Werkstatt" ist Grundlage des Drehbuchs. Ruzowitzky gelingt eine intensive und schonungslose Inszenierung, die unter die Haut geht. Er versteht es, die Zuschauer in einen dramaturgischen Bann zu ziehen, der auch nach der letzten Einstellung nicht an Wirkung einbüßt. Das Unternehmen Bernhard war die größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Für den Geheimplan des Nazi-Regimes wurden insgesamt über 130 Millionen Pfund gedruckt, um die britische Wirtschaft zu schwächen. Die Umstände der faszinierenden und zugleich abschreckenden Geschichte werden mit Hilfe herausragender schauspielerischer Leistungen umgesetzt. Karl Markovics und Devid Striesow brillieren in ihren Rollen. Das Werk wird über weite Strecken von ihrer Konfrontation und Zusammenarbeit getragen und anhand ihrer Charaktere entfalten sich Dialogstärke und unterdrückte Emotionalität exemplarisch. Die Prinzipienversessene Rolleninterpretation August Diehls wirkt dagegen oft überambitioniert, kann in ihrer Auswirkung dem positiven Gesamturteil jedoch nichts anhaben.
Die Fälscher
Universum Film

Meinungen

|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
Es gibt noch keine Userkritik!
"Die Fälscher" ist ein sehr gelungener Bericht über die Falschgeld aktionen der Nazis. Das Grauen wird glaubhaft rübergebracht, ohne den Zuschauer allerdings mit zu viel... mehr
03.05.2010 17:10 Uhr - klopsl
Trailer:
Die Fälscher König der Fälscher Salomon Sorowitsch (Karl Markovics) lebt auf leichtem Fuß. Er druckt sich Geld und Papiere einfach selbst. Doch im Berlin der 1930er...  Clip starten

Galerie: Die Fälscher
Der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky verfilmt die Erinnerungen des KZ-Überlebenden und Zeitzeugen Adolf Burger. Dessen Tatsachenbericht "Des Teufels Werkstatt" ist... mehr

Interview:  Nicht auf KZ-Opfer reduzieren

"Die Fälscher" handelt von der größten Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Das Unternehmen Bernhard des nationalsozialistischen...
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerGalerieInterviewsDVDsbewerten
© 2019 Filmreporter.de