Brücke nach Terabithia
Constantin
Brücke nach Terabithia

Brücke nach Terabithia

Originaltitel
Bridge to Terabithia
Genre
Abenteuer, Fantasy
Land /Jahr
USA 2007
 
94 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
01.03.2007 ( Kino Deutschland | Kino Österreich ) bei Constantin Film
Regie
Gabor Csupo
Darsteller
Cameron Wakefield, Krista Swan, Anthony Skillman, Summer Purcell, Robert Patrick, Carly Owen
Homepage
http://www.terabithia.de/
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
7,7 (7 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailersGalerieDVDs
Verfilmung von Katherine Patersons Kinderbuch
Der elfjährige Jess (Josh Hutcherson) ist der schnellste Läufer seiner Schule. Dennoch bleibt dem Außenseiter sowohl bei seinen Klassenkameraden, als auch zu Hause jegliche Anerkennung verwehrt. Als einziger Junge muss er sich gegen vier Schwestern behaupten. Seine Eltern müssen hart arbeiten und haben nicht viel Zeit für ihren Sohn. Zu allem Überfluss muss er die abgetragenen Klamotten seiner weiblichen Geschwister tragen. Dies sorgt für zusätzlichen Hohn und Spott in der Schule.

Als ihn ausgerechnet seine neue Mitschülerin Leslie (Annasophia Robb) beim Wettrennen schlägt, ist Jess am Boden zerstört. Da beide die gleichen Probleme teilen, werden Jess und die freche Einzelgängerin dennoch dicke Freunde. Zudem ist Leslie eine geborene Geschichtenerzählerin, was den heimlichen Künstler Jess zum Zeichnen animiert. Bei ihren täglichen Streifzügen durch die Wälder erfinden sie das geheime Reich Terabithia. Dieses können sie nur erreichen, wenn sie sich mit einem alten Seil über einen Bach schwingen. Als König und Königin von Terabithia können Jess und Leslie ihrer überbrodelnden Phantasie freien Lauf lassen. Hier erleben sie Abenteuer, verteidigen ihr Reich gegen märchenhafte Kreaturen, und können ihren Alltagssorgen für einige Stunden entfliehen. Als Jess' Kunstlehrerin Miss Edmunds (Zooey Deschanel) ihn eines Tages in ein Museum mitnimmt, geht Leslie alleine nach Terabithia. Dabei geschieht etwas Unvorstellbares.
Das preisgekrönte Kinderbuch "Die Brücke in ein anderes Land" von Katherine Paterson aus dem Jahr 1977 ist in englischsprachigen Ländern ein Klassiker. Durch die liebevolle Verfilmung von Regiedebütant Gabor Csupo wird es auch in einheimischen Gefilden einen höheren Bekanntheitsgrad erlangen. Sein Werk ist kein weiterer Fantasy-Epos á la "Chroniken von Narnia" oder "Eragon". Vielmehr ist "Brücke nach Terabithia" ein mitreißender Abenteuerfilm mit fantastischen Elementen und ernsten Untertönen. Die emotionale Geschichte spielt in der Gegenwart, nur durch die Vorstellungskraft der Kinder entsteht das magische Königreich Terabithia. Hier haben sie einen Fluchtpunkt, um sich mit ihren realen Problemen auseinanderzusetzen.

Eine böse Achtklässlerin wird hier zum friedlichen Troll degradiert. Die märchenhaften Wesen entwickelte die Kreativschmiede der neuseeländischen WETA-Studios ("Herr der Ringe"). Die Spezialeffekte nehmen aber nur einen kleinen Teil der Handlung ein. Dafür stehen Themen wie Mut und Freundschaft, aber auch Verlust und Trauer im Vordergrund. Durch seine sensible Herangehensweise verliert Csupo nie die Gefühlswelten seiner jungen Protagonisten aus den Augen. Dadurch bleibt die Geschichte glaubhaft. Dazu kommt das Talent der jugendlichen Hauptdarsteller. Besonders Annasophia Robb verfügt über das gewisse Etwas und erinnert durch ihre Natürlichkeit an die junge Natalie Portman.
Andreas Eckenfels/Filmreporter.de
Brücke nach Terabithia ("Bridge to Terabithia", 2007)
Constantin Film
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailersGalerieDVDs
2021