300
Warner Bros.
300

300

Originaltitel
300
Alternativ
Frank Miller's 300
Genre
Action, Abenteuer
Land /Jahr
USA 2006
Medium
Kinofilm
Kinostart
06.04.2007 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Warner Bros
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
4,0 (Filmreporter)
6,7 (11 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenMeinungNewsTrailerGalerienDVDs
Martialisches Helden-Epos mit Gerard Butler
480 vor Christus stehen sich in der antiken Schlacht bei den Termopylen das spartanische Heer und die persische Armee von Xerxes (Rodrigo Santoro) gegenüber. Die Spartaner werden von König Leonidas (Gerard Butler) angeführt. Er wurde seit Kindertagen zum furchtlosen Krieger erzogen. Der König hatte die kampflose Annexion Griechenlands durch die Perser abgelehnt. Obwohl sein Orakel eine Niederlage voraussieht, und gegen die Entscheidung des Senats zieht er mit nur 300 Soldaten in den Kampf.

An der engen Felsschlucht der Termopylen will er gemeinsam mit den verbündeten Arkadiern gegen die zahlenmäßig weit übermächtigen Perser antreten. Die ersten Schlachten können die perfekt ausgebildeten Spartaner noch gewinnen. Doch ihre Reihen werden immer mehr ausgedünnt. Leonidas schickt den Verwundeten Dilios (David Wenham) zurück in die Heimat. Er soll von den glorreichen spartanischen Heldentaten berichten. Während die vermeintlich letzte Schlacht für Leonidas und seine Mannen bevor steht, bittet seine Frau Gorgo (Lena Headey) den Senat um Hilfe. Die Königin will mit aller Kraft die Ratsmitglieder überzeugen, ihren Mann mit der Armee zu unterstützen und für die Freiheit Spartas zu kämpfen.
Nach dem Erfolg von "Sin City" war eine weitere Comicbuchverfilmung nach Frank Miller nur die logische Konsequenz. Regisseur Zack Snyder nutzte für sein martialisches Helden-Epos die gleiche Technik wie Robert Rodriguez. Er ließ seine Schauspieler im Studio vor Green-Screens agieren und fügte die Hintergründe in der Post-Produktion nachträglich ein. Das historische Griechenland wurde dadurch in starken Bildern wieder zum Leben erweckt. An den überbordenden optischen Effekten hat man sich jedoch schnell satt gesehen. Die muskelbepackten Darsteller wirken ebenso voyeuristisch in Szene gesetzt wie die visuelle Gewalt.

So setzt Snyder während den perfekt choreografierten Schlachtszenen auf extremen Zeitlupeneinsatz, um auch noch den letzten Blutstropfen der Opfer zur Schau zu stellen. Der charismatische Gerard Butler darf dabei mit voller Stimme zutiefst pathetische Reden in die Kamera brüllen. Übertönt wird er dabei nur vom brachialen Orchesterklangteppich. Von den historischen Fakten ist nicht viel übrig geblieben. Zudem ist die Botschaft von "300" mit der ständigen Heldenverehrung und der spartanischen Nibelungentreue mehr als fragwürdig. So werden sich nur eingefleischte Comicfans für diese brutale Schlachtplatte begeistern können.
Andreas Eckenfels/Filmreporter.de
300
Videoclip: "300": Der Trailer
König Leonidas () führt 480 vor Christus 300 spartanische Krieger gegen eine übermächtige persische Armee an. Nach dem gleichnamigen Comic von ("") verfilmte...
Galerie: 300
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2021