Paramount Pictures
Man nennt mich Hondo

Man nennt mich Hondo

Originaltitel
Hondo
Regie
John Farrow
Darsteller
Chuck Roberson, Geraldine Page, Ward Bond, Michael Pate, James Arness, Rodolfo Acosta
Kinostart:
Deutschland, am 29.07.1954 bei
Genre
Western
Land
USA
Jahr
1953
Länge
83 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsDVDsGaleriebewerten
John Wayne als mürrischer Held im wilden Westen
Cowboy Hondo Lane (John Wayne) ist auf der Suche nach seinem entlaufenen Pferd. Auf einer entlegen Farm trifft er auf Ranch-Besitzerin Angie Lowe (Geraldine Page). Diese lebt mit dem kleinen Johnny (Lee Aaker) allein, seit Ehemann und Vater Ed (Leo Gordon) wegen der Indianerüberfälle geflüchtet ist. Tatsächlich wird die Farm einige Tage später von den Apachen überfallen. Als der kleine Johnny seine Mutter gegen die Eindringlingen verteidigen will, macht ihr Anführer Vittorio (Michael Pate) ihn wegen seines Muts zu seinem Blutsbruder.

Hondo trifft bei einem Grenzposten auf den davongelaufenen Ehemann Angies. Die beiden geraten in ein Handgemenge in dessen Verlauf Hondo den feigen Farmer aus Notwehr erschießt. Auf dem Weg zu Angie wird er von Indianern gefangen genommen. Für seine Freilassung muss er Mann gegen Mann gegen einen Apachen-Krieger kämpfen. Er entscheidet den Zweikampf für sich und kehrt zurück zu Angies Farm. Dort gestehen sich die beiden ihre Liebe. Johnny möchte mit Hondo und seiner Mutter nach Kalifornien ziehen. Zuvor kommt es jedoch zu einem blutigen Showdown zwischen den Farmern und den Indianern.
Fürchtet euch vor Amerikas Ureinwohnern. Es scheint, als will uns dies "Man nennt mich Hondo" lehren. Zu idealisierend werden die Heldentaten des von John Wayne gespielten Hondo dargestellt. Auch die pathetische Musikuntermalung passt sich der jeweiligen Situation dar. So bekommt die Hintergrundmusik bei Szenen mit Indianern eine bedrohliche Note. Vor Heiterkeit strotzt die musikalische Untermalung immer dann, wenn Hondo zur Rettung herbei eilt. Nicht weniger verachtend werden Frauen zur Schau gestellt. "Man nennt mich Hondo" wurde im Jahr 1953 gedreht. In dieser Zeit wurde in Western meist nicht an Vorurteilen gespart. Trotz allem bringt John Wayne als mürrischer Hondo das Publikum mit seinen zynischen Aussagen zum Schmunzeln. Auch die Dialoge sind unterhaltsam. Der Western überzeugt mit einer abwechslungsreichen Handlung. Um sich für "Man nennt mich Hondo" zu begeistern, muss man allerdings über die dumpfen Vorurteile der Zeit hinwegsehen.
Marlene Griesmayer, Filmreporter.de
Dass "Man nennt mich Hondo" in den 1950er Jahren entstanden ist, wird dem Zuschauer schnell bewusst. Die Handlung ist ebenso spannend wie...
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Man nennt mich Hondo
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2021