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Türkisch für Anfänger

Originaltitel
Türkisch für Anfänger
Genre
Komödie, TV-Serie
 
Deutschland 2006 bis 2008
 
25 min
Medium
Kinofilm
Regie
Oliver Schmitz, Edzard Onneken, Christian Ditter
Darsteller
Ceren Özen, Andreas Hofer, Dung Tien Thi Phuong, Julian Sengelmann, Urs Conradi, Lilay Huser
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
1 6,0(Filmreporter)
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Türkisch für Anfänger - Staffel 2.2Universum
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsDVDsbewerten

Unterhaltsame und intelligente Multi-Kulti-Serie

Als sich Psychologin Doris Schneider (Anna Stieblich) in den türkischstämmigen Polizeikommissar Metin Öztürk (Adnan Maral) verliebt, bringt dies eine große Änderung im Leben ihrer 16-jährigen Tochter Lena Schneider (Josefine Preuß) mit sich. Das verliebte Paar zieht bald zusammen und so wohnen fortan auch die Kinder des Polizisten - die strenggläubige Muslimin Yağmur (Pegah Ferydoni) und Macho Cem (Elyas M'Barek) im gemeinsamen Familienhaus. Für Lena und ihren Bruder Nils (Emil Reinke) ist der ungewollte Familienzuwachs eine Herausforderung.

Zum Glück hat Lena ihre Freundin Kathi (Cristina do Rego), mit der sie die Mühen des Schul- und Familienalltags teilen kann. Die Liebe macht alles noch komplizierter. Axel (Axel Schreiber) - ein Patient von Doris - verliebt sich in Lena. Auch Cem entwickelt Gefühle für seine Stiefschwester und versucht deren Beziehung mit dem Patienten zu ruinieren. Yağmur will auch den Mann fürs Leben finden. Die Schülerin verliebt sich ausgerechnet in Cems Freund Costa (Arnel Taci). Doch sucht sie keine Affäre, sie hält ihren Blick starr auf der Ehe gerichtet.


Die witzige Vorabendserie wird im Auftrag der ARD produziert und wurde erstmals im Jahr 2006 ausgestrahlt. Die Geschichte der Multi-Kulti-Familie Schneider-Öztürk kam bei Kritik und Publikum gleichermaßen an. Wahrscheinlich ist der Erfolg auch auf die Authentizität der Charaktere zurückzuführen. Autor Bora Dağtekin stammt selbst aus einer deutsch-türkischen-Familie und hat eigene Erfahrungen filmisch verarbeitet. Die Kulturunterschiede sind komisch dargestellt, ohne abzuflachen, es gibt auch viele nachdenkliche Momente. Ungewöhnlich für Fernsehproduktionen warten die Dialoge mit intelligentem Humor auf. Manche politisch unkorrekte Witze bringen eine erfrischend lockere Perspektive auf das immer noch sensible Thema. Nach drei Staffeln endete die Serie, eine Fortsetzung ist derzeit nicht in Planung. Doch die Schneider-Öztürks sollen nach Angaben der Produzenten die große Leinwand erobern.
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