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Madonnen

OriginaltitelMadonnen
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland/Schweiz/Belgien 2007
FSK & Länge ab 12 Jahren • 120 min.
KinoDeutschland
AnbieterPeripher Filmverleih
Kinostart06.12.2007
RegieMaria Speth
DarstellerOlivier Gourmet, Sandra Hüller, Susanne Lothar, Peter Moltzen, Luisa Sappelt, Jérémie Segard
Homepage http://www.peripherfilm.de/madonnen/i...
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Was macht eine gute Mutter aus?

Ritas (Sandra Hüller) Leben wird vom eigenen Chaos beherrscht. Da nach ihr polizeilich gefahndet wird, entscheidet sich die junge Frau, zusammen mit ihrem Baby nach Belgien zu fliehen. Ein Grund für ihr Handeln ist ihr leiblicher Vater. Er wohnt im Nachbarland, ihn hat sie nie kennen gelernt. Doch die lang ersehnte Begegnung wird zum totalen Desaster. Der Mann ist verheiratet und hat auch wieder Kinder. Als die belgische Polizei sie nach Deutschland ausliefert, wird sie zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Ihr Baby kommt zu Großmutter Isabella (Susanne Lothar), bei der auch Ritas andere vier Kinder untergebracht sind. Das Verhältnis in der Familie ist durch Vorwürfe und gegenseitigem Hass geprägt. Isabella betreibt ein Restaurant und hat viel zu wenig Zeit für ihre Enkel. Als Rita ihre Strafe abgesessen hat, lässt sie sich auf eine Beziehung mit dem in Deutschland stationierten US-Soldaten Marc (Coleman Swinton) ein. Langsam kehrt Normalität ein, doch Rita hält nicht lange durch...
Der Filmtitel mutet provokativ an. Denn die Protagonistin entspricht nicht unbedingt den gängigen Vorstellungen einer liebenden und sich aufopfernden Mutter. Die Erwartungen an einer Erzieherin und die Rollenverletzungen beschäftigen die junge Regisseurin Maria Speth. Das Interesse an der Thematik ist persönlich begründet. Seit der Geburt ihrer Tochter stellt sich die Filmemacherin die Frage nach der Spannung zwischen Freiheit und Verantwortung. Wie weit darf frau mit Kind bei der Verfolgung ihrer eigenen Träume gehen? In "Madonnen" wählt die Protagonistin einen Weg, der nicht für jeden nachvollziehbar ist. Maria Speth bleibt dem Thema ihres Erstlings "In den Tag hinein" treu: dem Unwillen zur Anpassung und die Eigenwilligkeit, mit denen junge Frauen auf Änderungen reagieren.

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Galerie:  Madonnen

Der Filmtitel mutet provokativ an. Denn die Protagonistin entspricht nicht unbedingt den gängigen Vorstellungen einer liebenden und sich aufopfernden Mutter. Die Erwartungen an... mehr
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