FILMREPORTER.DE
Best Entertainment
Filmreporter-RSS

Die Mörder sind unter uns

Originaltitel
Die Mörder sind unter uns
Genre
Drama
 
Deutschland 1946
 
85 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
15.10.1946 ( D ) bei Unidoc Film
 
 
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
(0 User)
 Es gibt noch keine Userkritik!
Kinowelt Home Entertainment
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsGalerieFeaturesDVDsbewerten

Wolfgang Staudtes eigene Vergangenheitsbewältigung

Der ehemalige Militär-Chirurg Dr. Hans Mertens (Ernst Wilhelm Borchert) kehrt nach Kriegsende nach Berlin zurück . Sein Haus steht in Trümmern und er leidet unter den schrecklichen Erinnerungen. Die Fotografin und KZ-Überlebende Susanne Wallner (Hildegard Knef) bietet ihm Unterschlupf. Kurz darauf begegnet Mertens seinem ehemaligen Hauptmann Ferdinand Brückner (Arno Paulsen). Am Weihnachtsabend 1942 ließ dieser in Polen 36 Männer, 54 Frauen und 31 Kinder erschießen. Inzwischen ist Ferdinand Brückner ein beliebter Bürger und erfolgreicher Geschäftsmann. Bei einem gemeinsamen Spaziergang versucht Mertens, ihn mit seiner alten Kriegspistole zu töten.


"Die Mörder sind unter uns" ist in zweierlei Hinsicht ein wichtiger Film. Gedreht in den Ruinen Berlins, begründet er den Start der so genannten Trümmerfilme. Es ist ein erster Versuch, die traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten. Regisseur Wolfgang Staudte setzte sich auch mit seiner persönlichen Vergangenheit auseinander, denn er hat bei dem NS-Propagandafilm "Jud Süß" mitgewirkt. "Die Mörder sind unter uns" ist von Filmhistorikern und -journalisten aus dem Verbund Deutscher Kinematheken in der Liste der 100 wichtigsten deutschen Filme aller Zeiten gewählt worden.
Die Mörder sind unter uns
Kinowelt Home Entertainment
Franz-Otto
Feature mit Roberto Rossellini: Roberto Rossellinis Deutschlandbild
In der dritten Ausgabe des Jahres 1948 nimmt die Zeitschrift Neue Film Welt Roberto Rossellinis neuestes Werk ins Visier. Den...
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsGalerieFeaturesDVDsbewerten
© 2020 Filmreporter.de