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Resturlaub
OriginaltitelResturlaub
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 2011
FSK & Länge ab 12 Jahren • 100 min.
KinoDeutschland
AnbieterSony Pictures
Kinostart11.08.2011
RegieGregor Schnitzler
DarstellerMaximilian Brückner, Carlos Garcia Piedra, Rosetta Pedone, Marianne Rappenglück, Anja Schönleben, Ivanka Brekalo
Homepage http://www.resturlaub-film.de
Links IMDB
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Komödie nach einem Bestseller von Tommy Jaud

Peter 'Pitschi' Greulich (Maximilian Brückner) führt zwar ein spießiges Leben, hat aber eigentlich alles, was man sich für ein glückliches Leben wünschen kann. Er ist Manager einer gut laufenden Brauerei und hat eine Freundin, die ihn liebt. Doch dann trifft auch ihn die Midlife-Crisis. Das kann doch nicht alles gewesen sein, muss er sich an diesem kritischen Punkt seines Lebens fragen. Zu allem Überfluss liegen ihm seine Eltern ständig in den Ohren, endlich ein Haus zu bauen.

Als dann auch noch sein bester Freund heiratet und seine Freundin Sabine (Mira Bartuschek) das leidige Thema Kinder anspricht, bekommt es der 37-Jährige mit der blanken Angst zu tun. Kurzentschlossen packt er seine Sachen und wandert nach Argentinien aus. Dort will er ein neues, aufregenderes Leben beginnen. In der Tanzlehrerin Luna (Melanie Winiger) glaubt er seine Traumfrau gefunden zu haben. Doch in Buenos Aires wird Pitschi mit der harten Realität konfrontiert. Dadurch erscheint ihm das beschauliche Leben in der deutschen Provinz nicht annähernd so öde und spießig, wie zuvor...
"Resturlaub" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Tommy Jaud, der auch das Drehbuch zur Komödie beisteuerte. Seine Vorlage erschien 2005 und entwickelte sich bald zu einem Dauerbrenner in den deutschen, österreichischen und Schweizer Bestsellerlisten. Am Drehbuch schreibt Jaud laut eigener Aussage allerdings fast drei Jahre. "Eine Fassung mehr und ich wäre selbst in kurzen Hosen nach Buenos Aires durchgebrannt", so der Autor in einer Pressemitteilung.

Neben Hauptdarsteller Maximilian Brückner wurde mit Martina Hill ("Cars 2 (3D)"), Dave Davis und Matthias Matschke ("Pastewka") versierte deutsche Comedians engagiert. Dennoch kann ihr Humor nicht überzeugen. Das größte Problem von Gregor Schnitzlers Romanadaption sind die Momente, die den Anschein von Seriosität und Ernsthaftigkeit erwecken. Sie funktionieren einfach nicht, weil die Szenen zu künstlich wirken. Hätte man sich auf den flachen Humor beschränkt, könnte man "Resturlaub" vielleicht als sinnfreie Unterhaltung sehen. Vorurteile über Reiche, südamerikanische Frauen und männliche Frisöre wären vielleicht nicht so negativ aufgestoßen.

Hauptdarsteller Maximilian Brückner versucht etwas aus seiner Figur zu machen. Da diese jedoch auf Witze mit erigierten Penissen, Erbrochenem und anderen Dingen reduziert wird, scheitert auch er. Misslungen sind auch die Nebenfiguren. Zweifelhaft ist die Besetzung von Matthias Matschke als Restaurantbesitzer Stefano. Der Figur fehlt es an Respekt für Ausländer zudem bleibt sie unglaubwürdig, da man dem Schauspieler den lispelnden Argentinier nicht abnimmt. In Anke Engelkes "Ladykracher" sind Matschkes Auftritte gewöhnlich unterhaltsamer. Die überaus talentierte Martina Hill gibt eine schwache Variation ihrer Heidi Klum-Veralberung aus "Switch reloaded". Komiker Dave Davis als Aushilfs-Pastor erzählt schließlich auch nur Witze aus seinem Komödien-Programm. Beide wirken bestenfalls einfallslos.

"Resturlaub" nimmt einige Anleihen bei bekannten Filmen. Diverse Szenen aus "Fight Club", "Verrückt nach Mary" und "Hangover" werden parodiert. Nur die Parodie auf "Fight Club" ist halbwegs gelungen. Schnitzlers Komödie macht schlicht keinen Spaß. Gelungen ist allenfalls die Kameraführung. Die schönen Landschaftsimpressionen sowie Aufnahmen aus Biergärten vermitteln eine sommerliche Atmosphäre.

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Resturlaub
Der 37-jährige Brauerei-Manager Peter "Pitschi" Greulich (Maximilian Brückner) ist genervt von seinem spießigen Leben. Seine Eltern setzen ihn unter...  Clip starten
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