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Jindabyne - Irgendwo in Australien

Jindabyne - Irgendwo in Australien

Originaltitel
Jindabyne
Regie
Ray Lawrence
Darsteller
Charles Tingwell, Tatea Reilly, Mala Ghedia, Max Cullen, Stephen Barker, Betty Lucas
Kinostart:
Deutschland, am 01.11.2007 bei Sony Pictures
Kinostart:
Schweiz, am 22.03.2007 bei Filmcoopi
Genre
Drama
Land
Australien
Jahr
2006
FSK
ab 12 Jahren
Länge
123 min.
IMDB
IMDB
Homepage
http://www.sonypictures.de/landing/jindabyne/index.html
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
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Stewart (Gabriel Byrne), Carl (John Howard), Rocco (Stelios Yiakmis) und Billy (Simon Stone) brechen zu einem Angelausflug in die australische Wildnis auf. Am Fluss angekommen, machen sie eine schreckliche Entdeckung. Im Wasser finden sie den Körper einer jungen Aborigine-Frau. Trotz des grauenhaften Funds beschließen sie, wie geplant am nächsten Tag zu angeln und anschließend nach Hause zu fahren. Das Mädchen sei ohnehin schon tot, sie könnten ihm sowieso nicht mehr helfen, so ihre gefühlskalte Überlegung. Daheim in Jindabyne erfährt Stewarts Ehefrau Claire (Laura Linney) als Letzte von der Entdeckung der Männer. Sie ist erschüttert von dem abgebrühten Verhalten, neben der Leiche in aller Seelenruhe zu fischen. Besonders aufgewühlt reagiert die Familie der toten Frau. Sie glaubt, dass die Männer den Fund als Ausdruck ihres Rassismus gegen die Aborigines liegen lassen haben. Die Männer müssen sich nicht nur mit dem Entsetzen ihrer Familien auseinander setzen, sie sehen sich auch mit dem Hass der Außenstehenden konfrontiert.
Raymond Carvers Kurzgeschichte "So Much Water So Close to Home" diente als Vorlage für Ray Lawrences Drama. Der Regisseur bleibt in seiner Verfilmung Carvers Geschichte treu. Um möglichst realistische Bilder zu bekommen, setzte Lawrence auf natürliches Licht oder die Beleuchtung von am Set vorhandener Lampen. Laura Linney und Gabriel Byrne verkörpern ein Ehepaar der unteren Mittelschicht, das die besten Jahre bereits hinter sich hat. Das Alter sieht man beiden an - und es ist erfrischend, dass sie den Zuschauer dank ihrer darstellerischen Fähigkeiten in ihren Bann ziehen - und nicht aufgrund tiefer Décolletés. Nach einer längeren Drehpause gelang Ray Lawrence mit "Jindabyne - Irgendwo in Australien" ein realitätsnahes, ungekünsteltes Drama.
Indra Fehse/Filmreporter.de
Stewart (Gabriel Byrne) stößt bei einem Angelausflug mit Freunden auf die Leiche einer Frau. Dass die Gruppe den Fund erst Tage nach dem Ausflug...
 
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Filmcoopi
Jindabyne - Irgendwo in Australien
2022