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Fitzcarraldo

Originaltitel
Fitzcarraldo
Genre
Drama
 
Peru/Bundesrepublik Deutschland (BRD) 1981
 
158 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
04.03.1982 (D)
Regie
Darsteller
Links
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brilliant  10|
7,8 (11 User)
9,0 (Filmreporter)
Fitzcarraldo""
StudioCanal Germany
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Exzentrisch-geniales Spiel von Klaus Kinski

Der in Peru lebende Fitzgerald, genannt Fitzcarraldo (Klaus Kinski), träumt von einem Opernhaus mitten im Dschungel. Sein Ziel ist es, den Star Enrico Caruso für die Eröffnung zu gewinnen. Um sein Idol singen zu hören, rudert er gern 1200 Meilen zu einer Galavorstellung. Für sein ehrgeiziges Projekt braucht Fitzcarraldo jedoch zunächst einmal Geld. Mit der Unterstützung seiner Freundin, einer reichen Luxusbordellbesitzerin (Claudia Cardinale), kauft er Land vom peruanischen Staat.

Er plant, über den Amazonas zu einer Stelle zu gelangen, an der sich zwei Flüsse fast berühren. Dort gibt es reichlich Kautschukbäume. Fitzcarraldo träumt von einer Verbindung der Wasserwege und will sich ein Transportimperium aufbauen. Er treibt das Geld für ein Schiff auf, lässt es instand setzen und heuert eine Mannschaft an. Bald verlässt der Dampfer Iquitos und fährt den Amazonas hinauf. Die Mannschaft ist jedoch unzuverlässig und probt einen Aufstand. Bald muss Fitzcarraldo die ersten Störenfriede von Bord werfen.

Neben den Gefahren des Amazonas drohen auch Angriffe von Indianern. Fitzcarraldo versucht diese zu besänftigen, indem er ihnen Carusos Opernarien auf dem Grammophon vorspielt. Trotzdem versammeln sich plötzlich Hunderte von Indianern hinter dem Schiff. Mit der Zeit stellt sich deren friedliche Absicht heraus. Sie glauben, dass das imposante Schiff Erlösung bringt und einen alten Fluch von ihnen nimmt, der mit starken Flussströmungen jede Durchfahrt verhindert hat. Daher helfen die Indianer auch gern bei Fitzcarraldos Unterfangen, das schwere Schiff über einen Höhenzug zum gegenüberliegenden Fluss zu transportieren. Bei den Arbeiten stirbt ein Indianer. Doch schließlich gelingt es, das Schiff über den Berg und wieder ins Wasser zu hieven. Die Mannschaft feiert mit den Indianern den gemeinsamen Erfolg und schmiedet Pläne für die Kautschukgewinnung. Als in der folgenden Nacht auf dem Schiff alle schlafen, machen die Indianer die Taue los. Sie glauben, das Vorhaben sei erfolgreich beendet und Fitzcarraldo wolle nach Hause zurückkehren. Nun treibt das Schiff auf die gefährliche Strömung zu. Bisher hat noch niemand den Fluss an dieser Stelle bezwungen. Fitzcarraldo muss wiederum seine Opernarien einsetzen, um sich und seine Leute zum Durchhalten zu bewegen.


Regisseur Werner Herzog hat sein ambitioniertes Drama mit Unterstützung der Ashininka-Campa-Indianer des Grand Pajonal, der Campas des Rio Tambo, der Machiguengas des Rio Camisea und der jeweiligen Häuptlinge gedreht. Statt Klischeevorstellungen wird deren Kultur authentisch und überzeugend dargestellt. Die Arien Enrico Carusos sind Originalaufnahmen aus den Jahren 1902 und 1906. Der Film, der teilweise ganz ohne Dialoge auskommt, kann einige Längen mit beeindruckenden Naturaufnahmen wieder wettmachen. Die beiden Weltstars Klaus Kinski und Claudia Cardinale tragen ihren Teil zu einem interessanten Werk bei.
Fitzcarraldo (1981)
StudioCanal Germany
Trailer: Fitzcarraldo
Der in Peru lebende Fitzgerald, genannt Fitzcarraldo (Klaus Kinski), träumt von einem Opernhaus mitten im Dschungel. Sein Ziel ist es, den Star Enrico Caruso für die Eröffnung zu gewinnen.  Clip starten
Galerie: Fitzcarraldo
Das Drama von Werner Herzog macht einige Längen mit beeindruckenden Naturaufnahmen und dem exzentrisch-genialen Spiel von Klaus Kinski wieder wett.
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