Arabische Nächte - 1942 | FILMREPORTER.de
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Arabische Nächte

OriginaltitelArabian Nights
GenreAbenteuer
Land & Jahr USA 1942
FSK & Länge ab 12 Jahren • 86 min.
KinoDeutschland
Kinostart20.12.1949
RegieJohn Rawlins
DarstellerKathleen McCormack, June Ealey, Kermit Maynard, Edward Marmolejo, Murdock MacQuarrie, Patsy Mace
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Scheherazade - legendäre Schönheit und Erzählerin

Kamar (Leif Erickson) hat sich gegen seinen eigenen Bruder - den Kalifen von Bagdad Haroun-Al-Raschid (Jon Hall) - verschworen. Der Verräter trachtet nach dem Thron. Doch verleitet ihn nicht seine Machtgier zu der niederträchtigen tat, sondern die Liebe zu der schönen Tänzerin und Märchenerzählerin Scheherazade (Maria Montez). Ihr wurde vorhergesagt, dass sie einmal die Frau des Kalifen werden würde. Obwohl der niederträchtige Plan glückt, gelingt dem Kalif schwer verletzt die Flucht. Doch der Himmel hat Erbarmen mit ihm. Er wird eben von jener schönen Scheherazade gerettet, die den ganzen Plot geschmiedet hat. Der thronlose Kalif kommt in ihrer Theatergruppe unter, ohne seine wahre Identität zu enthüllen. Als die Tänzerin versucht, mit dem neuen Herrscher Kontakt aufzunehmen, werden sie und ihre ganze Truppe verhaftet und als Sklaven verkauft.
Maria Montez spielte die stolze und attraktive Scheherazade in dem Hollywood-Märchen aus dem Jahr 1942. Überzeugend verkörperte die rothaarige Schönheit deren Eigensinn, Härte und Kindlichkeit. Trotz ihrem überzeugenden Spiel wurde sie bei den Oscar-Nominierungen nicht bedacht. Der Abenteuerfilm wurde in vier Kategorien nominiert, darunter dem für die beste Kameraführung und die beste Musik. Tatsächlich sind die Kulissen der epischen Handlung mit viel Sinn für Detail gestaltet. Die Schleier und der Kopfschmuck der Frauen wirken angesichts der Tatsache, dass es hier um tourenden Schauspieler geht, etwas übertrieben. Sie sind aber ein großer Blickfang. Die reiche Ausstattung und die Massenszenen sind typisch für den Produktionsstil der 1940er Jahre: opulent, bunt und verschwenderisch. Eine Schwäche des Films ist die monotone Musik: die schrillen Flötentöne wirken auf Dauer keineswegs elektrisierend. Vielmehr wünscht man sich einen ruhigeren und kulturell besser passenden Score.
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