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Talos - Der Fluch der Mumie

OriginaltitelTale of the Mummy
AlternativTalos the Mummy; Talos, die Mumie; Talos - Der Fluch der Mumie (dt DVD-Titel)
GenreHorror
Land & Jahr USA/Luxemburg/Großbritannien 1998
KinoDeutschland
RegieRussell Mulcahy
DarstellerEdward Tudor-Pole, Enzo Junior, Craig Stoutt, Anthony Beselle, Jamie Treacher, Ann Overstail
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Eine Mumie sorgt in London für Angst und Schrecken

Im Jahr 1948 entdeckt der Archäologe Sir Richard Turkel (Christopher Lee) in Ägypten das Grab des Prinzen Talos. Im Altertum war dieser als blutrünstiger Herrscher gefürchtet. Es geht die Legende um, dass ein tödlicher Fluch auf dem Sarkophag liegen soll. Sir Turkel bemerkt zu spät, dass die antiken Prophezeiungen der Wahrheit entsprechen. Durch eine Sprengung der Grabkammer kann der Forscher die Ausbreitung von Talos Fluch zwar verhindern, jedoch müssen er und seine Gehilfen ihre Entdeckung mit dem Tod bezahlen. 50 Jahre später vollendet Turkels Enkeltochter Samantha (Louise Lombard) die Arbeit ihres Großvaters. Sie bringt die Mumie sowie diverse Grabbeilagen in ein Londoner Museum. Zur selben Zeit ermittelt Polizist Riley (Jason Scott Lee) in einer mysteriösen Mordserie. Samantha erklärt ihm, dass aufgrund einer speziellen Planetenkonstellation, Talos zu neuem Leben erweckt worden, und für die Morde verantwortlich sei. Der zunächst ungläubige Riley und Samantha machen sich auf die blutige Spur des untoten Prinzen. Wie es in einer Prophezeiung heißt, ist dieser auf der Suche nach einem mächtigen Amulett machen, das ihm die Weltherrschaft brächte.
Mit "Highlander" gelang dem Australier Russell Mulcahy 1986 ein Kulthit. Dessen inszenatorische Dichte konnte er allerdings seither nicht mehr erreichen. Deshalb tummelt sich Mulcahy immer häufiger im B-Movie-Genre. Durch die Einbettung des ausgetretenen Mumienmotivs in die moderne Großstadtkulisse Londons soll dem Stoff eine neue Facette hinzugefügt werden. Doch wenn die Mumie selbst keinerlei Grusel auslöst - was auch daran liegen mag, dass die Figur zunächst seine Opfer mit einem Wust von Bandagen peinigt - wird der Horror beim Publikum nicht aufkommen. So sorgt das computergenerierte Monster für etliche unfreiwillige Lacheinlagen. Die ständigen überzogenen Nahaufnahmen auf die entsetzten Gesichter der Opfer zeugen nicht von besonderem Einfallsreichtum. Horrorveteran Christopher Lee macht seine Sache wie immer überzeugend, leider ist sein Auftritt nach der Eröffnungssequenz schon beendet. Jason Scott Lee stapft hingegen mit dem gleichen stoischen Gesichtausdruck durch das Abenteuer. Dieser filmische Sarkophag hätte niemals geöffnet werden dürfen.

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