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Angus - Voll cool!

Angus - Voll cool!

Originaltitel
Angus
Genre
Komödie
Land /Jahr
Frankreich, Deutschland, Großbritannien, USA 1996
Filmstart
1996
Medium
Film
Regie
Patrick Read Johnson
Darsteller
Monty O'Grady, Charlie Talbert, Chris Owen, Bob Pepper, Tanner Lee Prairie, Lawrence Pressman
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
7,0 (2 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDMeinungenbewerten
Kinderfilm mit ernsten, tiefgründigen Themen
Angus (Charlie Talbert) war schon immer etwas anders, als die anderen Kinder. Bereits im Kindergarten war er leicht übergewichtig und hat sich mit seinem Verhalten ins Abseits gestellt. So brach er seinem Erzfeind Rick (James Van der Beek) mehrmals die Nase. Dies ändert sich auch nicht, als beide in die gleiche Schule gehen. Trotzdem ist Angus ist äußerst intelligent, nett zu anderen Kindern, gutmütig und ein guter Footballspieler. Doch er bleibt immer noch der Außenseiter. Währenddessen entwickelte sich Rick zum Schönling und Frauenheld. Leider hat es auch Melissa (Ariana Richards) auf den oberflächlichen Rick abgesehen, dabei ist Angus seit er denken kann in die hübsche Blondine verliebt. Umso überraschter ist er, als er zum Winterballkönig gekürt wird und Melissa als Königin zum Abschlussball begleiten soll. Zwar warnt ihn sein bester Freund Troy (Chris Owen) davor, hinzugehen, doch Angus sieht seine Stunde gekommen. Tatsächlich erhält er die Chance, sich zum ersten Mal vor seinen Mitschülern zu beweisen.
Manche sind in Kindergarten, Schule und Uni nicht in die angesagten Cliquen integriert. Sie verhalten sich etwas anders, sehen anders aus, können sich nicht die angesagten Klamotten kaufen und werden als Außenseiter ausgegrenzt. Leider geschieht dies auch dem übergewichtigen Angus, der von Charlie Talbert hervorragend gespielt wird. Regisseur Patrick Read Johnson zeigt auf sensible Weise die Probleme eines Jugendlichen, der Opfer von Demütigungen aller Art wird. Eingehend schildert er das Leben des Jungen und zeigt seine hilflosen Versuche, endlich anerkannt zu werden. Sein Motto lautet jedoch nicht, Anpassung um jeden Preis. Dem Regisseur geht es vor allem darum, zu zeigen, dass man trotz seiner Andersartigkeit gemocht wird. Man muss nicht wie die anderen sein. Insofern gelang Johnson ein Teeniefilm, der komisch ist und gleichzeitig eine Botschaft vermittelt. In diesem Sinne hebt er sich auch von anderen Produktionen merklich ab, wenngleich das Thema schon zuvor im Film thematisiert wurde. Positiv sticht auch der Soundtrack sowie die darstellerischen Leistungen der Jungschauspieler hervor. Selbst "Dawsons Creek"-Darsteller James Van der Beek hat einige mimischen Ausdrücke mehr drauf, als in jener Teenie-Serie, die ihn wenige Jahre später bekannt machten.
Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de
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2021