21
Sony
21

21

Originaltitel
21
Genre
Drama
Land /Jahr
USA 2008
 
117 min
Medium
Kinofilm
Kinostart
30.05.2008 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Sony Pictures Filmverleih
Regie
Robert Luketic
Darsteller
Sean Paul Cormier, Kate Bosworth, Kristin Hughes, Michael Kelly, Henry Fleming Wood, Fethi Bendida
Homepage
http://www.sonypictures.com/movies/21
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
7,4 (5 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerieFeaturesDVDs
Glaub mir, am Ende gewinnt immer die Bank
Am M.I.T., der Technischen Hochschule von Massachusetts, gibt es einen exklusiven Club. Angeleitet von Mathematikprofessor Mickey Rosa (Kevin Spacey) trainieren die besten Köpfe der Universität ein Kartenspiel: Black Jack. Am Wochenende setzen sich die Studenten in den Flieger, mieten eine Suite in Las Vegas und räumen die ganz großen Casinos aus. Jetzt hat Mickey Rosa einen neuen Sprössling: Ben Campbell (Jim Sturgess). Doch der zögert. Ist das alles nicht illegal? Was, wenn die Sache auffliegt? In diesem Spiel geht es bald um mehr - als nur den schnöden Manon.
Wir haben sie schon oft im Kino erzählt bekommen. Die Legende vom schüchternen Genie und dem väterlichen Lehrer, der das verschüttete Talent freilegt. "21" ist einer dieser Filme. Und er ist absolut konventionell erzählt. Der verkopfte Außenseiter steht auf einmal im Mittelpunkt, findet die Beachtung der Uni-Schönheit und vernachlässigt darüber seine freakigen Freunde. Das ist kein Film über Spielsucht, oder über ein moralisches Dilemma. Das ist nur ein weiterer Vegas-Film.

Wem die Fortsetzungen von "Ocean's Eleven" immer noch nicht genug sind, der kann sich auch hier durch schicke Casinos führen lassen, vorbei an hübschen Bardamen, hinein in glamouröse Diskotheken. Die berechenbare Story ist smart erzählt, solide Darsteller tun ihr übriges. Aber großes Kino braucht mehr als den Schick einer Spielerstadt und thematisiert etwas anderes als die Konsumgier unreifer Oberschüler. Die Romanadaption von Ben Mezrichs "Bringing Down the House: The Inside Story of Six M.I.T. Students Who Took Vegas for Millions" basiert auf einer wahren Begebenheit. Aber Hollywood hat die Geschichte über den studentischen Clou so glatt gebügelt, dass man am Ende den Eindruck hat, ein wenig mehr Phantasie hätte dem Film gut getan.
André Weikard/Filmreporter.de
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2021