Kinowelt
Mensch, Dave!

Mensch, Dave!

Originaltitel
Meet Dave
Alternativ
Starship Dave (Arbeitstitel)
Regie
Brian Robbins
Darsteller
Janine Edwards, Scott Forrester, Sherman Alpert, Carol Commissiong, Rashida Roy, Phyllis Kay
Kinostart:
Deutschland, am 28.08.2008 bei Kinowelt Filmverleih
Kinostart:
Österreich, am 28.08.2008 bei Luna Film
Kinostart:
Schweiz, am 04.09.2008 bei Rialto Film AG
Genre
Komödie, Science Fiction
Land
USA
Jahr
2008
FSK
ab 6 Jahren
Länge
90 min.
IMDB
IMDB
Homepage
http://www.menschdave.de
|0  katastrophal
brilliant  10|
4,0 (Filmreporter)
8,5 (2 User)
Beknackte Komödie mit Raumschiff Eddie Murphy
Ein ferner Planet steht kurz vor dem Untergang, die Energien des Himmelskörpers sind fast aufgebraucht. Einzige Rettungsmöglichkeit ist ein Stein, der beim Eintauchen in den Ozean genug Energie freisetzt um die Speicher des Planeten wieder aufzuladen. Als der Stein an einem Satelliten abprallt und im Aquarium des kleinen Josh (Austyn Myers) landet, wird eine Delegation nach ihm gesandt. Doch die kommt nicht in einem handelsüblichen Ufo: Die winzige Crew um den Kapitän (Eddie Murphy) reist in einem Raumschiff in Menschengestalt (ebenfalls Murphy), das von den vermeintlich zurückgebliebenen Erdlingen nicht erkannt werden soll. Um den Stein zurückzuholen, nimmt das Raumschiff Kontakt zu Josh und dessen allein erziehender Mutter (Elizabeth Banks) auf. Nach und nach kommen die Crewmitglieder hinter die Vorzüge des merkwürdigen Planeten und seiner überraschenderweise doch recht zivilisierten Bewohner. Einzig Crewmitglied Nr. 2 ist von dem Sinneswandel nicht begeistert und kapert das Schiff, dem mittlerweile auch die New Yorker Polizei auf den Fersen ist.
Selten sind Filme so anstrengend wie die zweite Zusammenarbeit von Regisseur Brian Robbins mit Eddie Murphy. Zugegeben: In den ersten Minuten fasziniert die virtuose Körperbeherrschung des Komödianten, die Nerven der Zuschauer werden durch die ständige Präsenz des zappelnden Schauspielers aber bald überstrapaziert. Wann wurde Murphys Profilneurose eigentlich so groß, dass eine Doppelrolle Grundvoraussetzung für die Teilnahme an einem Filmprojekt zu sein scheint? Das Drehbuch von Bill Corbett und Rob Greenberg ist auch kein Trost. Die alberne Geschichte mit der platten Moral, dass wir alle gleichwertig sind und auf unsere Gefühle hören sollen, überzeugt zu keinem Zeitpunkt. Ausstattung und Kulisse sind teilweise ebenfalls ärgerlich, die Szenen im "Mund" des Raumschiffs wirken billig. Um das zu ertragen, muss man schon ein wahrer Eddie-Murphy-Fan sein.
Ann-Catherin Karg/Filmreporter.de
Videoclip: Mensch, Dave!
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Galerie: Mensch, Dave!
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