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Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
OriginaltitelRobert Zimmermann wundert sich über die Liebe
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 2008
FSK & Länge ab 12 Jahren • 102 min.
KinoDeutschland
AnbieterDCM (Delphi Filmverleih)
Kinostart28.08.2008
RegieLeander Haußmann
DarstellerTom Schilling, Bettina Stucky, Sammy Steward, Christian Sengewald, Johann Adam Oest, Steffi Kühnert
Homepage http://www.robert-zimmermann-derfilm.de
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieInterviewDVDsbewerten

Merkwürdige, aber witzig erzählte Liebesgeschichte

Im Leben von Robert (Tom Schilling) ist alles in Ordnung. Der Videospieldesigner kreiert angesagte Videospiele, trifft sich regelmäßig mit seiner Familie und hat Spaß mit Freundin Lorna (Julia Dietze). Ein Ketchupunfall bringt die scheinbar geregelte Welt des 26-Jährigen dennoch ganz schön ins Wanken. In der Reinigung trifft er auf Monika (Maruschka Detmers), in die er sich Hals über Kopf verliebt. Die Sache hat nur einen Haken: Monika ist wesentlich älter als der liebestolle Jungspund, über seine Avancen kann die attraktive Mitvierzigerin nur den Kopf schütteln. Wie kann Robert sie zu einem Date überreden? Seine lesbische Schwester Pia (Annika Kuhl) kann ihm keinen Tipp geben, sie hat andere Probleme. Heimlich hat sie sich von einem Freund schwängern lassen, ohne darüber mit ihrer rustikalen Freundin Marga (Bettina Stucky) zu sprechen. Und bei Roberts Eltern hängt der Haussegen auch schief, seitdem der Midlife-Krisen geplagte Vater (Johann Adam Oest) sich ein Motorrad und eine jung-dämliche Freundin zugelegt hat. Die Liebe in verschiedenen Variationen ist also überall, aber wo führt sie zu einem glücklichen Ende?
Leander Haußmanns Komödie ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Autor und Filmkritiker Gernot Gricksch. Der wurde in die Arbeit am Film stets einbezogen, schrieb das Drehbuch und arbeitete es während der Dreharbeiten immer wieder um. Herausgekommen sind auffallend gute und witzige Dialoge. Besonders gelungen ist eine Szene, in der Gricksch auch vor der Kamera agiert und als Schauspieler in einem langweiligen Historienfilm völlig ausflippt. Szenen wie diese trösten darüber hinweg, dass die zentrale Liebesgeschichte zwischen Robert (Tom Schilling) und Monika (Maruschka Detmers) wenig nachvollziehbar bleibt. Obwohl die beiden Schauspieler in ihren Rollen überzeugen, kommt das Knistern zwischen beiden nicht rüber. Umso mehr gefallen die anderen Erzählstränge, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Spielarten der Liebe beschäftigen. Die Schauspieler betreffend ist das Zusammenspiel zwischen Johann Adam Oest und Marlen Diekhoff als zerstrittenes Elternpaar besonders gelungen. Am Ende wundert sich nicht nur Robert Zimmermann über die Liebe.

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