Bolt - ein Hund für alle Fälle - 2008 | FILMREPORTER.de
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Bolt - ein Hund für alle Fälle

OriginaltitelBolt
AlternativAmerican Dog (Arbeitstitel)
GenreAnimation/Trickfilm, Komödie
Land & Jahr USA 2008
FSK & Länge ab 6 Jahren • 96 min.
KinoDeutschland
AnbieterThe Walt Disney Company (Germany)
Kinostart22.01.2009
RegieByron Howard, Chris Williams
DarstellerAnne Lockhart, John DiMaggio, Jenny Lewis, Stephen J. Anderson, June Christopher, Christin Ciaccio Briggs
Homepage https://http://www.bolt-derfilm.de
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Leichte Disney-Unterhaltung über einen Fernsehhund

TV-Serienhund Bolt (dt. Sprecher: Christian Tramitz) ist glücklich. Jeden Tag rettet er seiner Besitzerin, der kleinen Penny, das Leben. Doch Bolt weiß nicht, dass seine aufregenden Abenteuer und seine Superkräfte nur fürs Fernsehen inszeniert sind. Eines Tages wird er versehentlich vom Filmset in Hollywood nach New York gebracht. Dort holt ihn die Realität ein. Das "normale" Hunde-Leben hier hat nichts mit dem gemeinsam, was der verwöhnte Fernsehstar bislang kannte. Er lernt die zynische New Yorker Straßenkatze Mittens und den fetten, fernsehsüchtigen Hamster Rhino (dt. Sprecher Axel Stein) kennen, der in einer Plastikkugel herum rollt. Bolt macht sich mit seinen ungleichen Reisegefährten auf eine abenteuerlicher Reise. Ihr Ziel ist es, Bolts geliebte, angeblich entführte Besitzerin Penny zu befreien.
"Bolt - ein Hund für alle Fälle" ist ein Animationsabenteuer voller Slapstick, das in einigen Kinos auch in 3D gezeigt wird. Letztere kommt nur in wenigen Szenen zur Geltung. Die Regiedebüttanten Chris Williams und Byron Howard gehören seit über zehn Jahren zum Kreativteam der Walt Disney Animation Studios. Sie wirkten bei "Mulan" (1998) und "Lilo & Stitch" (2002) mit. Die Geschichte von "Bolt" ist einfach gestrickt und recht vorhersehbar. Von der Optik und der Charakteren merkt man die Anlehnung an Pixar-Filme wie "Ratatouille". Weder die Originalität der Figuren, noch die Dialoge reichen jedoch an "Findet Nemo" oder "Ratatouille" heran.

Einzig die desillusionierte Katze Mittens ist überzeugend animiert und trotz negativer und positiver Eigenschaften weder naiv noch dumm wie Bolt und Hamster Rhino charakterisiert. Kritische Themen wie Realitätsverlust durch zu hohen Fernsehkonsum oder die Gefahren des Starkults werden in "Bolt" nur halbherzig angesprochen. Das "Die Truman Show"-Motiv eines Fernsehstars, der nicht weiß, dass er in einer Illusion lebt, verknüpft mit der erhellenden Reise des tierischen Helden hätte mehr Potential gehabt. Doch die Unterhaltung steht zu sehr im Vordergrund. Im Gegensatz zu seinen Pixar-Vorbildern schafft es "Bolt" nicht, Kinder und Erwachsene zugleich zu begeistern.
Bolt - ein Hund für alle Fälle

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Ein Fernsehhund, der in der Illusion lebt, Superkräfte zu haben, wird auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Auf der Suche nach dem Mädchen Penny...  Clip starten
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