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Die Totenliste

Originaltitel
The List of Adrian Messenger
Genre
Krimi
 
USA 1963
 
98 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Deutschland
Kinostart
30.08.1963 (D) bei
Universal Pictures International (UPI)
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
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Die
Studio Hamburg Enterprises
Inhalt/Kritik • Cast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Spannender Wettkampf mit einem raffinierten Mörder

Kurz vor seinem Tod bittet Schriftsteller Adrian Messenger (John Merivale) seinen Freund Anthony Gethryn (George C. Scott) um einen Gefallen. Der Geheimagent soll alle Leute aus der kurzen Liste kontaktieren. Der Auftraggeber selbst ist der elfte in der Liste und der erste, der bei einem Flugabsturz sein Leben verliert. Journalist Raoul Le Borg (Jacques Roux) überlebt als einziger den Crash und kann Messengers letzte Worte bezeugen. Doch der Schock hüllt die Erinnerung in einem dichten Nebel ein. Zusammen mit Le Borg macht sich Gethryn auf die Suche nach den Männern aus der Liste. Er stellt fest, dass acht von ihnen unter mysteriösen Umständen gestorben sind. Die fehlende Logik und die raffinierte Art des Serienmörders machen die Jagd auf den Verbrecher extrem schwierig. Als Gethryn entdeckt, dass alle Männer in Burma als Soldaten gedient haben, glaubt er endlich das Motiv gefunden zu haben.


Ein kleines Blatt Papier setzt eine ungeheure Maschinerie in Bewegung. Meisterhaft setzt der amerikanische Regisseur John Huston diese simple Idee filmisch um. Für sein Krimispektakel kann er Hollywood-Stars wie Frank Sinatra, Burt Lancaster oder Robert Mitchum gewinnen, die bis zur Unkenntlichkeit verkleidet mit Cameo-Auftritten die Cineasten begeistern. Diese ironische Note zeichnet die ganze Atmosphäre des Films aus. Die Maskeraden des raffinierten Serienmörders locken mit einem Augenzwinkern den Geheimagenten Gethryn in ein aufregendes Duell der Superschurken. Musikalisch wird die Spannung durch die Kompositionen des jungen Talents Jerry Goldsmith gesteigert. Die Saxophon-Melodie fährt mit der Eindringlichkeit ihrer Töne bis ins Knochenmark. Später bewies der Musiker seine Phantasie bei Produktionen wie "Star Trek" und "Basic Instinct". Über 40 Jahre nach der seiner Entstehung spannt "The List of Adrian Messenger" immer noch auf die Folter und entführt den Zuschauer in eine rätselhafte Welt des Verbrechens.
Die Totenliste (The List of Adrian Messenger, 1963)
Studio Hamburg Enterprises
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