Karate Kid - 1984 | FILMREPORTER.de
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Karate Kid

OriginaltitelThe Karate Kid
GenreDrama
Land & Jahr USA 1984
FSK & Länge ab 12 Jahren • 126 min.
KinoDeutschland
AnbieterSony Pictures
Kinostart09.11.1984
RegieJohn G. Avildsen
DarstellerFrances Bay, Andrew Shue, Christopher Kriesa, Bernie Kuby, Joan Lemmo, Helen Siff
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Pat Morita bringt Ralph Macchio Karate bei

Seit Daniel Larusso (Ralph Macchio) mit seiner Mutter von New Jersey nach Kalifornien umziehen musste, hat es der Teenager alles andere als einfach. Kaum angekommen, wird er von Karate-Ass Johnny Lawrence (William Zabka) und anderen Mitgliedern des Dojos Cobra Kai übel zugerichtet. Seine Probleme kann er niemandem anvertrauen. Allein der ältere Hausmeister Mr. Miyagi (Pat Morita) bemerkt, wie der schmächtige Junge schikaniert wird.

Der einzige Lichtblick seit seinem Umzug ist Johnnys hübsche Ex-Freundin Ali Mills (Elisabeth Shue). Zwischen ihr und Daniel funkt es auf Anhieb. Da Johnny das gar nicht gerne sieht, bekommt Daniel immer mehr Ärger mit den Halbstarken. Als sie ihn nach einer Schulfeier erneut angreifen, geht Miyagi überraschend dazwischen und hilft dem Jungen mit seinen Kampfkünsten. John Kreese (Martin Kove), der gnadenlose Trainer der Cobra Kai, verlangt daraufhin Daniels Teilnahme am jährlich stattfindenden Karate-Turnier. Um den Konflikt ein für allemal zu regeln, bereitet Miyagi den verängstigten Teenager auf den großen Kampf vor.
Nach "Rocky" erzählt John G. Avildsen erneut die Geschichte eines Außenseiters, der sich Anerkennung im wahrsten Sinne des Wortes erkämpfen muss. Während sein Boxfilm-Klassiker mit Sylvester Stallone vom gesellschaftlichen Aufstieg und der Verwirklichung des amerikanischen Traums erzählt, verwebt "Karate Kid" Martial-Arts mit einem Highschool-Drama. Avildsen nimmt sich die Zeit, um die Probleme seines Helden Daniel Larusso greifbar zu machen und ihn zur Identifikationsfigur für das junge Publikum werden zu lassen. Trotz der vielen Kampfszenen wird die Gewalt nicht verherrlicht. So steht Mr. Miyagis pazifistische Einstellung, die er Daniel vermittelt, im klaren Gegensatz zur martialischen Weltsicht des Charakterschwachen Kampfsporttrainers John Kreese. Für Miyagi ist Karate in erster Linie eine Philosophie, keine Waffe.

Ähnlich wie bei "Rocky" nimmt in "Karate Kid" das Training des Helden viel Platz ein. Daniels Weg vom eingeschüchterten Teenager zum ausgeglichenen Kämpfer erzählt Avildsen mit viel Sinn für Humor. Das ungewöhnliche Training beinhaltet unter anderem das Streichen eines Zauns und das Polieren eines Autos. Miyagis Anweisung "Auftragen, Polieren!" dürfte jedem Martial-Arts-Fan ein Begriff sein. Das Herzstück der Geschichte ist die Beziehung zwischen Daniel und Miyagi. Im Laufe der Handlung entwickelt sich das Schüler-Lehrer-Verhältnis zu einer tiefen Freundschaft. Am Ende wird der weise Karate-Meister für Daniel zum Vaterersatz. Die Kampfeinlagen haben über die Jahre zwar an Wirkung verloren. Die liebevolle Charakterentwicklung macht aus der im Grunde simplen Geschichte allerdings einen kleinen Genre-Klassiker, den man sich auch Jahre später immer wieder anschauen mag.
Karate Kid

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