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Sieben Leben

Originaltitel
Seven Pounds
Genre
Drama
 
USA 2008
 
123 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
08.01.2009 ( D | CH | A ) bei Sony Pictures
 
 
Regie
Darsteller
Homepage
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|0  katastrophal
brilliant  10|
7,6 (5 User)
5,0 (Filmreporter)
Sieben Leben (Kino) 2008
Sony Pictures
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Liebesdrama mit Wil Smith um Schuld und Sühne

Finanzbeamter Ben Thomas (Will Smith) hat eine schwere Schuld auf sich geladen - welche bleibt zunächst offen. In Rückblenden erfährt man, dass er glücklich verheiratet und in seiner Arbeit erfolgreich war. Wegen seinen Schuldgefühlen fasst Ben den Plan, fremden Menschen zu helfen. Auf seiner Liste stehen sieben Namen. Alle haben nur eines gemein, sie haben ein großes Problem und brauchen Hilfe, sei es gesundheitlicher, finanzieller oder anderer Art.

Da ist beispielsweise der blinde Hundefutterverkäufer Ezra Turner (Woody Harrelson) oder die Mexikanerin Connie Tepos (Elpidia Carrillo), die von ihrem Freund krankenhausreif geschlagen wird. Aus Angst, ihre Kinder zu verlieren, schweigt sie und wehrt sich nicht. Aber erst die schwer herzkranke Grafikerin Emily Posa (Rosario Dawson) verändert Bens Leben wirklich. Er hat nicht damit gerechnet, sich noch mal verlieben zu können.


Mit "Sieben Leben" steht Will Smith bereits zum zweiten Mal für Regisseur Gabriele Muccino vor der Kamera. Ihre letzte Zusammenarbeit - "Das Streben nach Glück" - brachte Smith seine erste Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. Nach mehreren Komödien und Actioners bemüht sich Smith offensichtlich um die Anerkennung als ernst zu nehmender Schauspieler, was ihm über weite Strecken in "Sieben Leben" allerdings nicht gelingt. Zu sehr scheint der alte Will Smith durch, der nicht glaubhaft einen feinfühligen Charakter mimen kann. Die zunächst undurchschaubare Geschichte wird nach und nach von allen Seiten enthüllt, wenn auch von ihrer moralischen Grundaussage durchaus fragwürdig.

Ungünstig ist, dass ein unbedacht eingefügter Schnitt auf einen Zeitungsartikel für den aufmerksamen Betrachter den Clou der Geschichte bereits nach einem Drittel des Filmes erahnen lässt und dem Film die Spannung nimmt. Unrealistisch ist die fast schon unterwürfig 'gute' Figur des blinden Ezras (Woody Harrelson). Besonders in den ruhigen, emotionalen Passagen kann Muccino seine bemühte Tiefgründigkeit nicht realisieren und gleitet in eindimensionales Pathos ab.
Sieben Leben
Sony Pictures
>Sieben Leben (Kino) 2008
Trailer: Sieben Leben
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