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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

Ein Planet. Zwei Welten.

Originaltitel
Journey to the Center of the Earth
Alternativ
Journey to the Center of the Earth 3D (Arbeitstitel)
Genre
Action, Abenteuer
 
USA 2008
 
92 min
Medium
Deutschland
Kinostart
05.03.2009 (D) bei
Warner Bros. Pictures
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
4,0 (Filmreporter)
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Reise
Warner Bros. Pictures
Inhalt/Kritik • Cast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Nur optisch überzeugende Achterbahnfahrt

Wissenschaftler Trevor Anderson (Brendan Fraser) reist auf den Spuren seines verstorbenen Bruders mit dessen Sohn nach Island. Dort lernen die beiden die schöne Bergführerin Hannah (Anita Briem) kennen. Ihr Vater und Trevors Bruder waren "Vernianer", Menschen die glauben, dass die Bücher von Fantasy Autor Jules Verne auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen. Zusammen machen sie sich auf den Weg, um ein Messgerät zu untersuchen. Die gefunden Daten weisen auf jenen Tag, als Trevors Bruder verschwand. Als ein Unwetter aufzieht suchen die Abenteurer in einer Höhle Schutz. Deren einziger Ausgang wird durch einen Blitzschlag verschüttet. Nun bleibt ihnen keine andere Möglichkeit, als immer tiefer in den Berg vorzudringen, um vielleicht doch noch einen Ausweg zu finden. Aber nicht nur der Professor merkt schnell, dass das Gestein der Höhle außergewöhnlich ist. Dem Trio wird schlagartig bewusst, dass der Boden unter ihren Füßen nicht mehr lange halten wird, doch was tun?


Die Neuauflage des Jules Vernes Klassikers "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" überzeugt nicht durch erzählerische Wendungen, sondern setzt zu einseitig auf die 3D-Effekte. Wenn dem Publikum am Anfang des Films mitten ins Gesicht gespuckt wird, zuckt man im Affekt freudig zurück. Mittlerweile ist das digitale 3D-Verfahren derart ausgereift, dass man als Zuschauer die ersten fünf bis zehn Minuten wirklich unterhalten wird. Aber leider kommt das Abenteuer auch inhaltlich nicht über das Niveau eines mittelmäßigen Themenparks hinaus. Die Achterbahnfahrt in einem Minenwagen macht wirklich Spaß, dauert minutenlang, doch die Handlung wird nicht weiter vorangetrieben. Ein paar Szenen später können die 3D-Effekte auch nicht mehr überraschen. Im Gegenteil. Statt den Zuschauer stärker in die Handlung hineinzuziehen, wird man immer wieder aus ihr hinaus gestoßen. Spätestens jetzt müsste die Geschichte greifen und das tut sie einfach nicht. In der kalten Jahreszeit ist das Spektakel angenehmer als der Besuch in einem Freizeitpark. Mit der gesamten Familie ist das Ganze wahrscheinlich auch günstiger.
Reise zum Mittelpunkt der Erde
Warner Bros. Pictures
Die Neuauflage des Jules Vernes Klassikers "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" überzeugt nicht durch erzählerische Wendungen, sondern setzt zu einseitig auf die...
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