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Schimanski

OriginaltitelSchimanski
GenreKrimi, Romanze
Land & Jahr Deutschland 1997
FSK & Länge 90 min.
KinoDeutschland
RegieMark Schlichter, Andreas Kleinert, Edward Berger
DarstellerSteffen Wink, Susanne Bredehöft, Traute Höss, Johan Leysen, Nina Petri, Anica Dobra
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Comeback des populärsten "Tatort" -Kommissars

Horst Schimanski (Götz George) ist vom Dienst suspendiert. Eine Disziplinarkommission soll seine Schuld wegen Vorteilsnahme und falscher Aussage ermitteln. Vor Jahren hat er den Dient quittiert und sich in Belgien niedergelassen. Als Staatsanwältin Ilse Bonner (Geno Lechner) das Verfahren einstellt und ihn wieder in die Reihen der Polizei aufnehmen will, ist der gekränkte Einzelgänger wenig begeistert. Doch die Nachricht vom Tod seines langjährigen Partners Thanner (Eberhard Feik) bewegt ihn zu einem Neuanfang am Polizeipräsidium Duisburg. In der Stadt treibt ein verrückter Serienkiller sein Unwesen. Zudem ist Thanners Tochter in Lebensgefahr. Das junge Mädchen ist die einzige Zeugin des Mordes an ihrem Vater. Der raubeinige Schimanski muss sich schnell warm laufen. Sonst kommt sein Rettungsversuch unter Umständen zu spät. Auf den Geschmack der Verbrecherjagd gekommen, kann sich Schimanski nicht dazu durchringen, seinem früheren Beruf erneut den Rücken zu kehren. Viele böse Buben warten auf den Kriminaler...
Eine Dekade machte Schimanski als "Tatort"-Kommissar die Verbrecherwelt unsicher. Sechs Jahre nach seinem Ausstieg kehrt der Einzelgänger auf den Bildschirm zurück. In seiner Figur wurden die Hoffnungen auf das neue Ruhrgebiet-Selbstbewusstsein projiziert. Seine Art teilte das Publikum in fanatische Liebhaber und unermüdliche Kritiker. Mit "Proletarier" oder "Macho" wollte die Presse den gerissenen und emotionalen Polizisten beschreiben. Schimanski polarisiert. Nichts desto trotz wurde er 2008 durch eine Umfrage in "Bild am Sonntag" neben Tatort-Kollegen Christian Thanner (Eberhard Feik) zum "beliebtesten" deutschen Kommissar aller Zeiten erklärt. An den Kult der ursprünglichen Fernsehreise kommt die Fortsetzung mit dem Alleinkämpfer Schimanski dennoch nicht heran. Witzlos und zu monoton rackert er seine Fälle ab. Düster vielleicht ja, aber dabei zu routiniert, mit wenigen frischen Ideen inszeniert Hajo Gies und andere Regisseure die Saga des unangepassten Kommissars.

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