Far Cry
20th Century Fox
Far Cry

Far Cry

Originaltitel
Far Cry
Genre
Action, Abenteuer
Land /Jahr
Deutschland, Kanada 2008
 
94 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
02.10.2008 ( Kino Deutschland | Kino Österreich ) bei 20th Century
Regie
Uwe Boll
Darsteller
Til Schweiger, Kirk McMeekan, Jesse Kennedy, D. Harlan Cutshall, Jamie Switch, Craig Skistimas
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,5 (2 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenTrailerGalerieInterviewsDVDs
Uwe Bolls Computerspieladaption mit Til Schweiger
Ex-Elitesoldat Jack Carver (Til Schweiger) führt seit langem ein beschauliches Leben. Früher war er bei den Special Forces, doch heute kutschiert er Touristen an der US-Westküste zu Whale-Watching-Spots. Als die hübsche Journalistin Valerie Cardinal (Emmanuelle Vaugier) auftaucht, gerät sein Leben ganz schön durcheinander. Gemeinsam fahren sie zu einer abgeschotteten Insel, auf der das US-Militär sein Lager aufgeschlagen hat. Dieses sorgt für die Sicherheit von Wissenschaftler Dr. Krieger (Udo Kier), der Gen-Versuche unternimmt. Inoffiziell betreibt er jedoch ein High-Tech-Labor, in dem genmanipulierte Menschen herangezüchtet werden. Diese sind unverwundbar, Kugeln prallen an ihnen wie Wattebäuschchen ab. Valerie möchte ihren Informanten Colonel Max (Ralf Moeller) treffen, der von diesen Machenschaften erfahren hat. Doch dieser ist seit geraumer Zeit spurlos verschwunden. Auch als die Journalistin und Jack auf der Insel anlegen, entrinnen sie nur knapp dem Tod.
Nach "BloodRayne", "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" und "Postal" inszeniert Uwe Boll mit "Far Cry" eine weitere Videospielverfilmung fürs Kino. Wie schon in seinen vorhergehenden Produktionen gelang es ihm auch dieses Mal, internationale Top-Schauspieler zu verpflichten, darunter Til Schweiger, Udo Kier und Michael Paré. Actiondarsteller Ralf Moeller arbeitete mit dem viel kritisierten Boll bereits in "Postal" zusammen. Auch bei seinen Crewmitgliedern vertraute der Regisseur auf bekannte Gesichter. So arbeitete er mit Kameramann Mathias Neumann und dem Drehbuchautorenteam Michael Roesch und Peter Scheerer nicht zum ersten Mal. Gedreht wurde wie üblich im kostengünstigen Kanada. Allerdings soll "Far Cry" die letzte Produktion sein, die von deutschen Medienfonds finanziert wird. Künftig will der schlagkräftige Literaturwissenschaftler seine Filme selbst finanzieren, aus den Gewinnen seines weltweiten Filmvertriebes, der Boll KG, die er 2005 gegründet hat.
Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de
Far Cry
20th Century Fox
Videoclip: Far Cry
Far Cry Jack Carver (Til Schweiger) erkundet mit der hübschen Journalistin Valerie Cardinal (Emmanuelle Vaugier) eine Insel, auf der Versuche mit genmanipulierten Menschen unternommen werden.  
Galerie: Far Cry
Uwe Boll ist ein eigenwilliger Regisseur. Petitionen, welche ihn zum Aufhören zwingen wollen, oder Boxkämpfe gegen erbitterte Kritiker lassen ihn kalt. Die Kritik spornt ihn...
Natalia Avelon (in "Far Cry")
Natalia Avelon nicht abgehoben
Die Anspannung vor dem Interview ist groß. Das Bild der Soldatin Tschernov, die mit rollendem "R" autoritär Befehle erteilt und ohne Zögern Querulanten aus dem Weg räumt, ist noch frisch. In Uwe Bolls Videospiel-Adaption "Far Cry" wird die zierliche Frau zum schwarz gekleideten mordenden Powerweib. Umso größer ist die Überraschung, als Natalia Avelon mir in elegantem rückenfreiem Wollkleid freundlich entgegenlächelt. Ohne Spur von Arroganz beantwortet sie unsere Fragen. Ein glamouröser Star ohne Allüren.
Til Schweiger macht sich Gedanken über den Umgang mit Behinderten
Boll macht solides B-Kino
In Uwe Bolls "Far Cry" mimt Til Schweiger brachial die Rolle von Ego-Shooter-Held Jack Carver. Der deutsche Star haucht der Rolle des ehemaligen Elite-Soldaten Charme und Humor ein - Eigenschaften, die ihm auch privat nicht fehlen. Konzentriert hört er zu, schlagfertig kommen seine Antworten. Nach so vielen Jahren im Geschäft trennt er geschickt die Grenze zwischen Privatleben und Beruf. Im Interview verrät er dennoch einiges über seine Familie sowie zukünftige Projekte.
Ralf Moeller ist Synchronsprecher für Disneys "Triff die Robinsons"
Ralf Moeller - Mann der Taten
Ralf Moeller hat einen kräftigen Händedruck. Wie kann es auch anders sein? Der ehemalige Weltmeister im Bodybuilding hat seit Ende seiner sportlichen Karriere wenig an Fitness eingebüßt. Seine körperliche Präsenz eröffnete ihm die Türen zum Filmgeschäft, nach Hollywood. Trotz seines Erfolgs scheint der deutsche Star auf dem Boden geblieben zu sein. Er lacht laut und schaut seine Gesprächspartner in die Augen. Einziger Wink von seinem Luxus-Leben: eine teure Zigarre neben der Teetasse. In Berlin traf sich Filmreporter.de mit Moeller und befragte ihn zu "Far Cry".
Far Cry
Kein Engel, aber nah dran
"Um den Teufel zu spielen, muss man ein Engel sein". Udo Kier muss es wissen. In über 100 Filmen hat er das Diabolische auf der Leinwand verkörpert. Dank Rollen in "Dracula.3000" oder "Suspiria - In den Krallen des Bösen" hat der gebürtige Kölner Kultstatus erlangt. Seit 16 Jahren lebt er in Los Angeles. Wenn er müde ist, kommt sein kölscher Dialekt zum Vorschein. An diesem Tag ist unser Gespräch nicht das erste Interview. Während er sich an der Minibar bedient, überlegt er laut, welche alten Geschichten die Fragen in ihm aufwirbeln. Wir wollten auch wissen, was ihn so besonders an der Videospielverfilmung von "Far Cry" reizte.
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2021